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Fortuna Düsseldorf: Friedhelm Funkel beginnt, zu justieren

Fortuna im Trainingslager : Funkel beginnt zu justieren

Friedhelm Funkel hält sich im Traininslager der Fortuna zumeist zurück und beobachtet das Treiben auf dem Rasen. Am Samstag war das anders.

Friedhelm Funkel nimmt in diesen Tagen häufig die Rolle des stillen Beobachters ein. Während sein Assistent Thomas Kleine und Athletiktrainer Robin Sanders die Übungen leiten, steht Fortunas Chefcoach in Denkerpose daneben, macht sich im Stillen seine Gedanken. Niemand spricht ihn an. Und auch er selbst ergreift auf dem Rasenplatz im Trainingslager am Wiesensee nur selten das Wort. Am Samstag hat sich das nun geändert.

Zum Abschluss des Morgentrainings bildete das Trainerteam vier Mannschaften. Jeweils zwei traten dann im Drei-gegen-Drei gegeneinander an. Auf engem Raum sollte schnell der Abschluss gesucht werden. Noch wichtiger war den Fußballlehrern aber die Defensivarbeit.

Als Kaan Ayhan nicht den Laufweg wählte, der Funkel vorschwebte, griff der Coach sofort ein, unterbrach das Spiel und korrigierte mit deutlichen Worten. Nachdem jedes Team einmal an der Reihe war, versammelte der Trainer alle Spieler dann noch einmal um sich und verdeutlichte die enorme Bedeutung der Übung, in der es vor allem um zwei Dinge ging: Passwege zustellen und die sofortige Rückwärtsbewegung nach Ballverlust - für Funkel zwei entscheidende Faktoren für die Düsseldorfer im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga.

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Mit dieser Analyse wurde das sichtlich geschlauchte Team dann in den freien Nachmittag geschickt. Nach kräfteraubenden Einheiten und Läufen seit Dienstag sowie einem 9:1-Testspielerfolg gegen den Sechstligisten Sportfreunde Eisbachtal am Freitagabend geht es für Fortunas Profis am Sonntagmorgen weiter. Das nächste Testspiel steht dann am Dienstag (18 Uhr) beim rheinland-pfälzischen Siebtligisten VfB Wissen an.