1. Sport
  2. Fußball
  3. Fortuna

Fortuna Düsseldorf: Feuerwehr erneut mit Großaufgebot wegen Alarm zur F95 Arena ausgerückt

Alarm bei Fortuna : Feuerwehr erneut mit Großaufgebot in der Arena

In der Düsseldorfer Arena ist es erneut zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen. Drei Tage nach dem jüngsten Vorfall wurde am Mittwoch um 12.07 Uhr ein weiterer Alarm ausgelöst. Daraufhin mussten alle das Gebäude verlassen. Davon betroffen waren auch Fortuna-Angestellte. Was die Rettungskräfte festgestellt haben.

Am Valentinstag ging es zuletzt in der Arena „heiß“ her. Die Düsseldorfer Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Gegen 12.15 Uhr war am Sonntag in der Arena im Stadtteil Stockum das Warnsystem angeschlagen. Zu dieser Zeit gab Marcel Sobottka gerade ein Video-Interview. Pressesprecher Tino Polster, Sobottka und weitere Beschäftigte mussten vorsorglich die Arena verlassen. Auch Sportvorstand Uwe Klein hatte das Aufgebot aus sicherer Entfernung beobachtet. Noch kurz zuvor saß er mit Uwe Rösler und Klaus Allofs zur Nachbesprechung des Auswärtsspiels bei Jahn Regensburg zusammen.

Drei Tage später wieder Großalarm. Um exakt 12.07 Uhr am Aschermittwoch wurde der Feuerwehr eine Gefährdungslage im Küchenbereich des Areals gemeldet. „Unsere Einsatzkräfte haben in dem Bereich alles geprüft und konnten schnell Entwarnung geben“, erklärt Sprecher Christopher Schuster. „Kochdämpfe waren wohl die Grund für die Meldung. So etwas passiert schon einmal in einer so großen Anlage. Wir rücken lieber einmal zu viel aus.“

Vor Ort waren wie schon beim vorangegangenen Einsatz zwei Löschzüge mit insgesamt 32 Mitarbeitern. Die Mannschaft von Fortuna Düsseldorf war dadurch nicht betroffen – gleichzeitig mit dem Alarm trainierte das Team von Uwe Rösler auf den benachbarten Trainingsplätzen.

Ebenfalls keine Einschränkung gab es nach Auskunft von Feuerwehr-Sprecher Schuster für das Impfzentrum in der Arena: „Der Betrieb konnte ganz normal weitergehen.“

Was noch unklar ist: Wer die Kosten für den Einsatz zahlt. „Das wird in jedem Einzelfall erst einmal geprüft“, sagt Schuster. „Für den Einsatz eines Löschzuges berechnen wir ab 1600 Euro aufwärts. Uns geht es aber nicht darum, Rechnungen zu schreiben, wir wollen Menschen schützen.“

Am Valentinstag war ein kleines Teilchen an der Sprinkleranlage in der Tiefgarage geplatzt. Dadurch strömte Wasser in dem Areal aus – und hatte für die Alarmierung gesorgt. Die Feuerwehr, so hieß es auf Anfrage unserer Redaktion, war mit ebenfalls zwei Löschzügen, vor Ort. Deren Arbeit war dieses Mal recht überschaubar. Die betroffene Zufuhr an der Leitung wurde abgesperrt und der Haustechniker informiert.