Fortuna Düsseldorf fährt zum Lieblingsgegner SC Freiburg

Spiel in Freiburg : Fortuna trifft auf ihren Lieblingsgegner

Der SC Freiburg ist so etwas wie der Lieblingsgegner von Fortuna Düsseldorf. Hier gibt es unseren Gegner-Check.

Das Spiel Nach sechs sieglosen Spielen in Folge, darunter aber die beiden Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach und den FC Bayern (jeweils 1:1), will der SC Freiburg am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Fortuna unbedingt wieder einen Sieg holen. Rein rechnerisch kann der Sportclub sogar noch auf den drittletzten Platz rutschen, der in die Relegation gegen den Abstieg führt. Die Wahrscheinlichkeit ist bei drei ausstehenden Partien und einem Vorsprung von acht Punkten aber unwahrscheinlich. Mit einem Sieg wollen die Gastgeber endgültig alle Zweifel beseitigen.

Die aktuelle Form Freiburg hat sechs Partien nicht gewonnen (wie Hertha BSC) und ist damit die erfolgloseste Mannschaft der jüngsten sechs Spieltage (zwei Punkte, 4:15 Tore). Aus den vergangenen vier Partien in Mainz (0:5), bei Werder Bremen (1:2), gegen Borussia Dortmund (0:4) und in Leipzig (1:2) gab es für den SCF zudem keinen einzigen Zähler und 2:13 Treffer. Der jüngste Auftritt bei der 1:2-Niederlage in Leipzig dient den Freiburgern aber als Mutmacher, denn dort lag lange eine Überraschung in der Luft. Schon nach der Niederlage in Bremen hatte Freiburgs Coach Streich gesagt: „Es war alles okay, aber wir gewinnen halt mal wieder nicht.“ Auch da hatten die Freiburger eine ansprechende Leistung gezeigt.

Fortuna gewann dagegen drei der jüngsten sechs Partien (3:1 gegen Borussia Mönchengladbach, 2:1 bei Hertha BSC, 4:1 gegen Werder Bremen) – und verlor dreimal (2:5 beim VfL Wolfsburg, 1:4 gegen den FC Bayern, 1:3 bei Mainz 05).

Die personelle Lage Freiburg fehlen Florian Kath, Roland Sallai (beide Leistenoperation), Lukas Kübler (Sprunggelenkbruch), Amir Abrashi (Gelbsperre), Manuel Gulde (Muskelfaserriss), Tim Kleindienst (Meniskus-Operation) und Philipp Lienhart (Gehirnerschütterung). Fraglich sind Luca Waldschmidt (Knieprobleme) und Nils Petersen (Muskelfaserriss).

Stärken und Schwächen Beide Mannschaften habe ihre Stärken im Konterspiel, überlassen dem Gegner gerne den Ballbesitz. Fortuna (42 Prozent Ballbesitz) und der SCF (43) gehören mit dem 1. FC Nürnberg (42) zu den drei Mannschaften mit den niedrigsten Spielanteilen in der Liga.

Der direkte Vergleich Der SC Freiburg gehört zu den Lieblingsgegnern der Fortuna: In der Bundesliga haben die Düsseldorfer nur eins von bislang sieben Spielen gegen die Schwarz-Weißen verloren. Das war mit 0:1 am 10. Februar 2013. Der Freiburger Pavel Krmaš markierte per Kopfball nach einer Flanke von Max Kruse (87.) das Tor des Tages. Der einzigen Niederlage stehen drei Siege und drei Unentschieden gegenüber.

In Freiburg war die Fortuna vor dieser 0:1-Niederlage zweimal unbesiegt geblieben: Am 6. September 1996 gab es durch Treffer von Ulf Mehlhorn und Ryszard Cyron sowie ein Eigentor von Georg Koch einen 2:1-Sieg. Und am 6. April 1996 erkämpften sich die Düsseldorfer dann ein 1:1-Unentschieden. Ryszard Cyroń gelang in der 87. Minute der Ausgleich, nachdem Harry Decheiver den SCF in Führung geschossen hatte (45.).

Besonderes Viel hängt in Freiburg vom Einsatz Nils Petersens ab: Die Badener konnten keine der vergangenen 16 Partien für sich entscheiden, wenn der Stürmer nicht dabei war. Ohne ihn holten sie nur drei Punkte in neun Partien, mit ihm 29 Zähler in 22 Partien.

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