Fortuna Düsseldorf: Ex-Dortmunder Neven Subotic ist ein Thema

Routinierter Innenverteidiger : Neven Subotic ist ein Thema bei Fortuna

Der frühere Dortmunder Neven Subotic spielt in den Planungen von Fortuna Düsseldorf für die neue Saison eine Rolle. Der 30-Jährige möchte den französischen Klub AS St. Etienne, mit dem er sich für die Europa League qualifizierte, verlassen und wäre ablösefrei.

Im Interview mit unserer Redaktion hat Fortunas Trainer Friedhelm Funkel kürzlich erklärt, sein Klub sei auf der Suche nach einem weiteren erfahrenen Innenverteidiger. Womöglich sind die Düsseldorfer dabei bereits fündig geworden: Nach unseren Informationen ist der frühere Dortmunder Neven Subotic, der zuletzt Stammspieler beim französischen Tabellenvierten AS St. Etienne war, ein Thema. „Neven ist ein international erfahrener Spieler, aber er ist nur einer von vielen Namen, mit denen wir in Verbindung gebracht worden sind“, sagte Sportvorstand Lutz Pfannenstiel auf Anfrage.

Der 30-jährige Subotic würde dem Anforderungsprofil Fortunas nahezu perfekt entsprechen, da er als ausgesprochener Teamplayer mit großer Mentalität gilt. Seine beste Zeit hatte er zwischen 2009 und 2014, als er gemeinsam mit Mats Hummels die Innenverteidigung von Borussia Dortmund bildete. Dabei bewies der in Banja Luka geborene serbische Nationalspieler, der in Deutschland und in den USA aufwuchs, vor allem große Kopfball- und Zweikampfstärke. In St. Etienne, das sich für die Europa League qualifizieren konnte, machte Subotic 26 der 38 Saisonspiele, meist über die volle Distanz, kam aber ab Mitte April nicht mehr zum Einsatz und möchte sich daher verändern. Da sein Vertrag Ende Juni ausläuft, wäre er ablösefrei.

„Wir werden uns auf dieser Position erst bewegen, wenn wir eine Entscheidung von Kaan Ayhan bekommen. Das sollte relativ zeitnah der Fall sein“, ergänzte Pfannenstiel. Fortuna werde auf jeder Position prüfen, ob und wie sich verstärken könne. „Aber das werden wir ganz behutsam machen und alle Optionen sorgfältig prüfen. Natürlich beinhaltet das auch, dass es wieder einige Leihspieler geben kann.“