Fortuna Düsseldorf: Erich Rutemöller kehrt als Berater zum 1. FC Köln zurück

Fortuna auf eigenen Wunsch verlassen : Erich Rutemöller kehrt als Berater zum 1. FC Köln zurück

Am Samstag hatte Vorstands-Berater Erich Rutemöller die Fortuna auf eigenen Wunsch verlassen. Er wolle eine neue Herausforderung annehmen, hieß es. Nun steht fest, wie diese Herausforderung genau aussieht.

Der frühere Bundesligatrainer Erich Rutemöller wird als Berater zum 1. FC Köln zurückkehren. Das bestätigte der neue Vize-Präsident Eckhard Sauren in der Rede vor der Wahl des Vorstandes auf der Mitgliederversammlung. Rutemöller hatte am Samstag auf eigenen Wunsch den rheinischen Rivalen Fortuna Düsseldorf verlassen. Dort war er in ähnlicher Funktion als Berater des Vorstandes für Nachwuchsentwicklung und Trainerausbildung tätig. In Köln werden er und der zweite sportliche Berater Jörg Jakobs laut des neuen Präsidenten Werner Wolf eine „überschaubare Grundvergütung erhalten, die im Budget nicht weiter auffallen wird“.

Düsseldorfs Geschäftsführer Thomas Röttgermann hatte der „Bild“ den Wechsel nach Köln zuvor bestätigt. „Köln ist Erichs Herzensverein“, sagte Röttgermann: „Er war dort schon so ziemlich alles: Als Student Spieler bei den Amateuren, er war Trainer und Berater. Der 1. FC Köln hat mit diesem Angebot Erichs Emotionen getroffen, dagegen waren wir chancenlos.“

Rutemöller hatte 1990/91 die Kölner in der Bundesliga trainiert. In Erinnerung ist er dabei vor allem wegen seines Satzes „Mach et Otze!“. Der Coach hatte damals nach dem Pokal-Halbfinale gegen den MSV Duisburg ausgeplaudert, dass er sein Einverständnis abgegeben habe, dass sich Frank Ordenewitz kurz vor Schluss die Rote Karte abholt. Dadurch wäre der Stürmer im Finale doch spielberechtigt gewesen, weil die Sperre für die Bundesliga gegolten hätte. Im Nachhinein wurde Ordenewitz wegen Unsportlichkeit gesperrt.

(lt/dpa)
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