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Fortuna Düsseldorf: Emmanuel Iyoha hat Pfeiffersches Drüsenfieber

Pfeiffersches Drüsenfieber diagnostiziert : Fortuna-Stürmer Iyoha fällt aus

Nächste Hiobsbotschaft für Fortuna Düsseldorf: Emmanuel Iyoha, gerade erst wieder aus seiner Corona-Schutz-Quarantäne zurückgekehrt, fällt womöglich länger aus. Bei der Sturmhoffnung wurde Pfeiffersches Drüsenfieber diagnostiziert.

Seit mehreren Tagen klagte Emmanuel Iyoha über Müdigkeit, sein ganzer Körper sei erschöpft. Zuletzt reichte es einfach nur zu leichtem Lauftraining. Mannschaftsarzt Ulf Blecker ließ ihn durchchecken. Zunächst wurden per Kernspintomografie Knochen und Muskeln untersucht – keine Anzeichen für Verletzungen. Danach wurde das Blut gecheckt. Jetzt kam die Diagnose: Pfeiffersches Drüsenfieber.

„Emmanuel Iyoha wird der Fortuna vorerst nicht zur Verfügung stehen. Wie weitergehende Untersuchungen ergaben, ist der 22-Jährige an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt“, teilte der Verein am Donnerstagnachmittag mit. Und weiter: „Iyoha befindet sich derzeit in Behandlung und wird bis auf Weiteres nicht am Trainings- und Spielbetrieb der Rot-Weißen teilnehmen können. Die Fortuna wünscht Emmanuel Iyoha eine schnelle, gute Genesung und unterstützt ihn intensiv dabei.“

Als im August Nana Ampomah und Dawid Kownacki positiv auf das Coronavirus getestet wurden und Zweiterer sogar an Covid-19 erkrankte, war Iyoha neben Jakub Piotrowski und Kelvin Ofori einer der Spieler, der zum Kreis der Kontaktpersonen ersten Grades zählte. Iyoha musste für zwei Wochen in vorsorgliche Quarantäne, kehrte dann auf den Trainingsplatz zurück, bevor er aufgrund der Erschöpfungssymptome nur individuell trainieren konnte.

Die Ausfalldauer ist überhaupt nicht vorherzusehen. Sie kann ein paar Wochen betragen, aber auch mehrere Jahre. Der Krankheitsverlauf ist sehr unterschiedlich. Es ist eine Immunschwäche-Erkrankung, die durch ein Virus ausgelöst wird. Bekannt wurde die Krankheit in Fußballerkreisen in den 1990er Jahren, als Olaf Bodden, ehemaliger Bundesliga-Stürmer von 1860 München, an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankte und daraufhin seine Karriere beenden musste.

Die Düsseldorfer Eishockey-Legende Daniel Kreutzer war 2007 an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt, musste mehrere Monate pausieren und tastete sich erst ganz langsam wieder an den Leistungssport heran.