Fortuna Düsseldorf: Dodi Lukebakio brennt auf seinen Einsatz gegen Bayern München

Drei Tore im Hinspiel : Lukebakio ist schon heiß auf die Bayern

Drei Tore schoss Dodi Lukebakio in der Hinrunde beim großen FC Bayern München. Im Rückspiel will der Belgier unbedingt in der Startelf der Fortuna stehen.

Im Hinspiel ging sein Stern so richtig auf. Beim sensationellen 3:3 der Fortuna beim FC Bayern erzielte Dodi Lukebakio alle drei Tore gegen Münchens Keeper Manuel Neuer und war plötzlich in Fußball-Deutschland in aller Munde. Im Rückspiel am Sonntag sind nun alle Augen auf den Stürmer gerichtet, den die Düsseldorfer im vergangenen Sommer für ein Jahr vom englischen Premier-League-Klub FC Watford ausliehen. Der 21-Jährige befürchtet aber, dass es gerade durch dieses Remis im Hinspiel am Sonntag noch schwerer werden wird – für die Mannschaft und auch für ihn. „Die Bayern sind in einer guten Form“, sagt er. Hoffnung auf ein gutes Ergebnis hat er aber dennoch: „In diesem Stadion mit diesen fantastischen Zuschauern ist alles möglich“, sagt er.

Seine Gesamtbilanz ist stark. Acht Tore hat der gebürtige Belgier mit kongolesischen Wurzeln in seiner ersten Bundesliga-Saison erzielt, dazu kommen vier Torvorlagen. Sieben seiner acht Treffer hatte er aber bereits vor der Winterpause erzielt, seit Januar ist nur noch ein Treffer dazugekommen. Beim 4:0 auf Schalke eröffnete er in der 35. Minute den Torreigen. Die Gegner haben sich auf den schnellen und trickreichen Stürmer eingestellt.

Es ist gar nicht sicher, ob der 21-Jährige gegen den Rekordmeister überhaupt von Beginn an aufläuft, denn unter Friedhelm Funkel zählt der Ruhm vergangener Tage nicht. Der Trainer hat jetzt noch einmal ausdrücklich betont, dass er allein nach der aktuellen Leistung im Training und in den Spielen aufstellt. Und da lief es für den schnellen Stürmer zuletzt nicht so gut wie noch in der Vorrunde. Vielleicht ist es vom Trainer der richtige Kniff, seinen Nachwuchsmann zu einer besseren Leistung zu pushen. In der ersten Saisonhälfte war ihm das gelungen, als er seinen Schützling ermahnte, defensiv besser zu arbeiten und nach harmlosen Fouls nicht ständig den sterbenden Schwan zu mimen. Lukebakio hatte sich das zu Herzen genommen und war aufgeblüht. Nun hat Funkel zaghaft angedeutet, ihn nicht für die Startelf zu berücksichtigen – und damit vielleicht die nächste Leistungssteigerung bei dem sensiblen Belgier angestoßen. Lukebakio selbst brennt nämlich auf das Spiel gegen die Bayern, will unbedingt von Beginn an dabei sein. „Ich werde dem Trainer im Training zeigen, dass ich spielen will. Ich gebe meine Antwort auf dem Platz. Das motiviert mich, spornt mich an. Ich will in den letzten Saisonspielen gute Ergebnisse erzielen.”

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