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Fortuna Düsseldorf: Dieses Lob hat Christian Eichner vom Karlsruher SC für die Fans von F95 in der Zweiten Liga

Nach 1:3-Niederlage in Düsseldorf : Dieses Lob hat der KSC-Trainer für die Fortuna-Fans

Für Fortuna war es der erste Heimsieg in dieser Saison. Die Spieler zeigten sich entsprechend erleichtert nach dem Erfolg. Deutlich überraschender war da schon eine Aussage von Christian Eichner nach der 1:3-Niederlage in Düsseldorf. Was den Trainer des KSC begeistert hat.

Christian Eichner brauchte eine Weile, um wieder etwas abzukühlen. Am Spielfeldrand war der Trainer des Karlsruher SC recht schnell an diesem Mittag auf Betriebstemperatur gekommen. Doch auch noch so viel Energie an der Seitenlinien sollte am Ende nicht ausreichend sein, um seine Mannschaft wachzurütteln.

Und so tobte er nach Art des Hauses im nach dem Abpfiff mit seinen Spielern gebildeten Kreis. Ohrenzeugen wollen vernommen haben, Eichner habe seinem Personal die schlechteste Saisonleistung attestiert. „Das Spiel hat gezeigt, dass Fortuna dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Sie waren griffig und bereit und haben Wirkung bei meiner Mannschaft hinterlassen. Nach dem 0:1 haben wir das Spiel mehr in die Hand genommen und kamen zum Ausgleich“, sagte Eichner nach der Partie. „Da hat man gesehen, dass man meine Mannschaft nie abschreiben darf. Doch in der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel hergegeben. Kompliment an den Gegner zum verdienten Heimsieg.“

In seiner Analyse hat der 38-Jährige indes noch etwas festgestellt. Die Stimmung nach dem Karlsruher Ausgleich spielte den Baden nicht in die Karten – anders als möglicherweise erwartet. „Kompliment an das Stadion. Es war extrem ruhig für die Situation. Man darf mir nicht verübeln, dass ich mir da bei dem Spielstand etwas mehr Unruhe gewünscht hätte“, erklärt er. Das Publikum blieb cool. Pfiffe gab es zur Pause keine.

Und Eichner weiter: „Mit dem 1:1 sind wir ja dann auch in die Pause und wir hatten schon gesagt, dass wir das weiter in die zweite Hälfte tragen wollten, um das Spiel so auf unsere Seite zu ziehen. Umso mehr ärgert mich der weitere Spielverlauf.“ Denn sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff gab es überhaupt keinen Grund mehr für Geraune, stattdessen wurden die Feierlichkeiten in der Arena angestimmt.

In diese waren gegen den KSC 22.458 Zuschauer gekommen – so viele wie noch nie in dieser Saison. Und Fortuna konnte endlich auch mit dem Ergebnis Werbung in eigener Sache betreiben: im fünften Anlauf der erste Heimsieg. Ein Eigentor von Philip Heise (9.) brachte die Gastgeber in Führung, Marvin Wanitzek (22.) glich aus. Nach dem Wechsel machten Christoph Klarer (51.) und Khaled Narey (62.) den ersehnten Heimsieg perfekt.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das sagen die Fortunen nach dem Sieg gegen Karlsruhe