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Fortuna Düsseldorf - dieser Bundesligist ist scharf auf Ex-F95-Profi vom FC Schalke 04 Kaan Ayhan

Vor Rückkehr aus Italien : Dieser Bundesligist ist scharf auf Ex-Fortune Ayhan

Er war Fortunas Abwehrchef der vergangenen Jahre. Nach dem Abstieg zog es Kaan Ayhan dann von Düsseldorf nach Italien. Die Beziehung endete mit einem lauten Knall, doch der Zwist ist längst beigelegt. Nun steht er offenbar unmittelbar vor einer Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse.

Zwei Klubs, ein Spieler und eine Bankgarantie – das war der Stoff des größten Sommer-Transfertheaters bei Fortuna. Mittendrin: Kaan Ayhan. Zwei Millionen Euro betrug die Ausstiegsklausel des Abwehrchefs nach dem Abstieg aus der Bundesliga, gültig bis zum 31. Juli 2020, 24 Uhr. Der italienische Erstligist Sassuolo Calcio überwies das Geld dann auch, es kam aber zu spät an.

Die Italiener verwiesen auf eine Bankgarantie, die Düsseldorfer zweifelten an deren Rechtmäßigkeit. Am Ende war es eine Sache der Anwälte. Etwas mehr als zwei Wochen später war der Deal dann fix – Sassuolo musste aber einen Aufschlag zahlen.

Kaan Ayhan zog sich zu dieser Zeit vollkommen aus der Öffentlichkeit zurück, meldete sich nicht zu Wort. Unsere Redaktion erreichte ihn ein paar Wochen später in seinem neuen italienischen Heim in Modena, knapp 20 Kilometer von Sassuolo entfernt. „Wir fühlen uns sehr wohl in unserem schönen Zuhause. Es hat alles superschnell geklappt, wir haben direkt ein Haus gefunden, sind eingezogen. Ich hätte mit mehr Problemen gerechnet“, erzählte Ayhan.

Zwei Jahre später. Der VfL Wolfsburg beschäftigt sich nach Informationen von „Sky“ mit der Verpflichtung des Ex-Schalke-Profis. Der türkische Nationalspieler steht eigentlich noch bis 2024 beim Serie-A-Klub unter Vertrag.

Doch die Italiener sollen durchaus interessiert sein, ihn von der Gehaltsliste streichen zu können. Entsprechend bereit ist man auch, finanziell zurückzustecken. Für den Defensivspezialisten müssten die Wölfe etwa fünf Millionen Euro überweisen.

Ayhan und Anhang hatten sich in Italien eigentlich schnell eingelebt. Auch wenn vieles für ihn Neuland war. Vor allem auf kulinarischer Ebene. „Die Esskultur ist schon anders“, erzählte er 2020. „Als ich noch im Hotel gelebt habe, habe ich nach Cafés gesucht, um zu frühstücken. Nach zwei Wochen hat mir dann mal jemand erzählt, dass sie hier in Italien gar nicht dieses Frühstücksverlangen haben, das ich aus Deutschland kenne. Und ich bin schon auch der Rührei-Typ, hier ist das aber nicht so gang und gäbe.“

In Wolfsburg ließe sich sicher wieder eine Portion organisieren.

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(gic)