Landsleute und Nachbarn Diese Vorgänger hatte Isak Johannesson im Fortuna-Trikot

Düsseldorf · Seit ein paar Tagen hat Fortuna wieder einen Isländer im Kader. Isak Bergmann Johannesson gehört zu dieser stolzen Sport-Nation, die zahlenmäßig nicht groß ist, aber in Handball und Fußball schon große Spieler hervorgebracht hat. Aber wie steht es um seine Landsleute im Verein? Ein Blick zurück.

Fortuna Düsseldorf - Diese Landsleute von Isak Johannesson waren schon im Verein
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Diese Isländer und Skandinavier waren schon bei Fortuna

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Foto: IMAGO/Gonzales Photo/IMAGO/Gonzales Photo/Rune Mathiesen

Atli Edvaldsson – ja, das ist ein Name. In Düsseldorf ohnehin, wo der sympathische Isländer von 1981 bis 1985 vier sehr erfolgreiche Jahre hatte. 41 Tore in 135 Pflichtspielen stehen für Edvaldsson zu Buche, und deshalb erinnern sich die Fans des Zweitligisten gern an den hochgewachsenen Stürmer. Doch nicht nur die Fans in der Landeshauptstadt, auch die auf der kalten Insel, die seine Heimat war.

„Atli Edvaldsson war eine Ikone in Island und hat in Düsseldorf einen guten Job gemacht. Ich habe gehört, er hat sogar mal fünf Tore in einem Spiel geschossen“, erzählt etwa Isak Bergmann Johannesson über ihn. Kostenpflichtiger Inhalt Der 20-Jährige hat sich vor ein paar Tagen als Leihgabe des FC Kopenhagen der Fortuna angeschlossen, gilt als Riesentalent und zeigt sich über die Klubhistorie gut informiert. 1983, beim Spiel von Fortuna gegen Eintracht Frankfurt, traf Edvaldsson freilich nicht nur fünf Mal, sondern erzielte auch noch als erster isländischer Fußballspieler überhaupt einen Hattrick in der Bundesliga.

Johannesson möchte bei Fortuna gern in die sportlichen Fußstapfen jenes Mannes treten, der leider viel zu früh sterben musste. Bereits am 2. September 2019, mit gerade 62 Jahren. Viele in Düsseldorf trauerten um Edvaldsson, denken immer noch voller Sympathie an ihn. Sollte Johannesson bei allem Talent, das er fraglos besitzt, je diesen Status erreichen, hätte er wirklich schon sehr viel erreicht.

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Foto: MoMue/Moritz Mueller

Aber wie sieht es nun mit weiteren Isländern in Fortunas Geschichte aus? Sehr mau, muss die ehrliche Antwort lauten. Ungefähr gleichzeitig mit Edvaldsson spielte noch Petur Ormslev für Fortuna, ein offensiver Mittelfeldakteur. Der heute 65-Jährige, der 1992 bei seinem Stammverein Fram Reykjavik – dem einzigen Klub, für den er außer Fortuna je kickte – seine Karriere beendete, brachte es von 1982 bis 1984 lediglich auf 34 Einsätze im Düsseldorfer Trikot. Zwei Treffer erzielte er dabei; kurioserweise beide gegen Eintracht Braunschweig.

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Foto: dpa/Roland Weihrauch

Das war es dann aber auch schon mit Isländern bei Fortuna. Doch werfen wir dann einmal einen Blick auf weitere Skandinavier im Klub. Skandinavien – da werden Menschen, die es ganz genau nehmen, nun anmerken, dass Island gar nicht zu Skandinavien gehöre. Und das ist auch nicht falsch, denn es besteht grundsätzlich nur aus Dänemark, Schweden und Norwegen.

Per Definition darf man Island jedoch als Teil einer skandinavischen kulturellen Gemeinschaft ansehen, auch wenn die Insel am äußersten Rand Europas geographisch fast 1000 Kilometer von der norwegischen Küste entfernt liegt – weil es durch seine Sprache und Geschichte enge Verbindungen zu Skandinavien hat. Im Gegensatz zu Finnland übrigens.

Und so haben wir in unserer Bilderstrecke neben Edvaldsson und Ormslev auch alle Dänen, Schweden und Norweger aufgelistet, die je für Fortuna spielten. So viel vorweg: Es sind 15. Wie sich das Ganze aufteilt und welche bekannten und weniger bekannten Namen dabei sind, ist hier mit einem Klick zu sehen.

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