Aufklärung nach Generalprobe Diese Verbindungen hat Fortuna-Trainer Thioune zu Regionalligist

Düsseldorf · Ein Testspiel wie jedes andere war die Generalprobe gegen den Nord-Regionalligisten für Fortunas Trainer nicht. Was der Grund für seine Verbindung zum BSV Rehden ist und mit wem Daniel Thioune eine gemeinsame Vergangenheit hat.

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Schockmoment bei Generalprobe von Fortuna

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Foto: Frederic Scheidemann

Ein wenig niedersächsische Heimat war am eisigen Freitagabend in den Arena-Sportpark gekommen. Nur knapp 60 Kilometer trennen Rehden, das 2300-Seelen-Dorf im Landkreis Diepholz, von Osnabrück, dem Wohnort und der langjährigen Wirkungsstätte von Fortunas Trainer Daniel Thioune. Kein Wunder, dass der 48-Jährige beim unspektakulären 1:0-Testspielsieg seiner Mannschaft gegen den in Rehden beheimateten Nord-Regionalligisten BSV auf einige altbekannte Gesichter traf.

„Rehden sammelt natürlich immer gerne aus Osnabrück ein. Einige Jugendspieler, zweite Torhüter, U19-Spieler“, erzählte Thioune, der beim VfL seinerzeit nicht nur die Profis trainierte, sondern zuvor die Position des Nachwuchskoordinators innehatte und für jeweils gut zwei Jahre auch Coach der U19 sowie der U17 war. „Shamsu Mansaray, der reingekommen ist“, sagte er nach dem Schlusspfiff exemplarisch, „habe ich in der U19 zum VfL Osnabrück geholt. Da hatte ich viel Phantasie mit.“

Ein weiterer Weggefährte aus vergangenen Zeiten saß derweil auf der Bank des Gegners: Co-Trainer Hugues M’bossa. „Gegen ihn habe ich selber damals Fußball spielen dürfen“, berichtete Fortunas Coach und erläuterte seine persönliche Verbindung zum BSV Rehden noch einmal: „Es ist mit der geographischen Nähe zu Osnabrück sicherlich häufiger, dass man dann Bekannte wiederfindet.“

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Das ist Daniel Thioune

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Foto: Christof Wolff

Außerdem, sagte der 48-Jährige, hätten in den vergangenen Jahren viele Spieler für die Rehdener auf dem Platz gestanden, „die in der Dritten Liga beim VfL nicht durchgekommen sind und sich dann über die Regionalliga noch irgendwo hervortun“ wollten.

Dass Thioune die Generalprobe gegen den BSV allen Widrigkeiten – der kurzfristigen Änderung des Spielortes sowie etlichen krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen – zum Trotz stattfinden lassen wollte, hatte aber nur bedingt mit seiner Verbindung zum Gegner zu tun. „Es war ein ernstzunehmender Test“, sagte der Trainer, wenngleich er mit Blick auf das Personal einschränkte: „Ich glaube aber nicht, dass wir in dieser Konstellation nächste Woche spielen.“

Dann steht gegen den 1. FC Magdeburg (Freitag, 18.30 Uhr, Arena) das erste Rückrunden-Spiel an.

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