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Fortuna Düsseldorf: Diese Talente verließen den Klub und wurden Profis

Dahoud, Kramer, Okoye und Co. : Diese Talente verließen Fortuna und wurden Profis

Wussten Sie, dass ein Weltmeister von 2014 in der Jugend von Fortuna gekickt hat? Und nicht nur er, viele weitere bekannte Spieler haben mal in Düsseldorf gespielt. Profi wurden sie allerdings woanders. Wer alles dazugehört.

Einige von ihnen spielen mittlerweile bei großen Vereinen. Einer davon ist sogar 2014 Weltmeister geworden. Was sie eint? Alle haben zumindest einen Teil ihrer Ausbildung bei Fortuna absolviert. Aus ganz unterschiedlichen Gründen sind sie aber nicht geblieben. Wir geben einige Beispiele.

Mahmoud Dahoud Der heutige BVB-Spieler startete seine Fußball-Laufbahn im Langenfelder Ortsteil Reusrath. Sein Talent am Ball war schnell zu sehen, weshalb er 2009 im Alter von 13 Jahren zur Fortuna nach Düsseldorf wechselte. Doch dort fiel er so stark auf, dass er bereits ein Jahr später im Nachwuchsleistungszentrum von Bundesligist Borussia Mönchengladbach aufgenommen wurde. Dort durchlief er die restlichen Jugend-Mannschaften, bevor er unter Trainer Lucien Favre 2014 in einem Pflichtspiel der Lizenzspielermannschaft debütierte. Heute hat Dahoud über 100 Bundesliga-Spiele auf dem Buckel und feierte in der vergangenen Saison den DFB-Pokalsieg mit Borussia Dortmund.

Christoph Kramer Dass der heute 30-Jährige mal bei Fortuna kickte, wissen wohl nur die wenigsten. 2006 kam er im Alter von 15 Jahren nach Düsseldorf und absolvierte dort unter anderem die U17. „Christoph war zwar sehr talentiert, aber es waren einige sicherlich ähnlich talentiert. Jedoch machte Christoph 20 Liegestütze, wenn ich zehn forderte. Andere wiederum machten sieben Liegestütze, wenn ich nicht zuguckte. Er war auch als Erster vor dem Training da und als Letzter weg und machte Zusatzschichten, um sich stetig zu verbessern“, sagt sein Ex-Trainer Tim Kamp. Anschließend ging er zurück zu Bayer Leverkusen. Sein Profidebüt feierte der gebürtige Solinger 2011 – ausgerechnet gegen Fortuna. Heute ist er Weltmeister und Bundesliga-Spieler bei Borussia Mönchengladbach.

Maduka Okoye Der gebürtige Düsseldorfer absolvierte den Großteil seiner Jugend im NLZ von Bayer Leverkusen, bevor er sich der U19 von Fortuna anschloss. Anschließend wurde er in die eigene U23 hochgezogen und durfte mit den Profis mittrainieren. Doch 2020 teilte der Verein ihm mit, dass man nicht mehr mit ihm verlängern wolle. Also schloss er sich Sparta Rotterdam in der niederländischen Eredivisie an und spielt dort seitdem groß auf. Zuletzt wurde er nach seinem Auftritt gegen die PSV Eindhoven gefeiert. Auch er absolvierte aber nie ein Profi-Pflichtspiel für Fortuna.

Und sonst? Wir haben in unserer ultimativen Bilderstrecke noch viele weitere Beispiele zusammengetragen von Spielern, die bei Fortuna ausgebildet wurden und dann anderswo Karriere gemacht haben. Klicken Sie sich durch.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Diese Talente zogen zu anderen Klubs