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Fortuna Düsseldorf: Diese Klubs zittern im Aufstiegsrennen mit Zweitligist F95

Entscheidung in der Zweiten Liga : Plötzlich mischt Fortuna doch noch im Aufstiegsrennen mit

Im Aufstiegsrennen der 2. Liga spielen die Düsseldorfer am Freitag gegen Darmstadt. Und auch am nächsten Wochenende treffen die Rheinländer auf einen Klub, der sich noch berechtigte Hoffnungen macht, eine Stufe höher versetzt zu werden. Was Daniel Thioune sagt und wer heute mit Fortuna zittert.

In der 2. Fußball-Bundesliga ist zwei Spieltage vor dem Saisonende nur klar, dass nichts klar ist. Zumindest was die Aufstiegskandidaten angeht. Im Tabellenkeller dagegen ist bereits alles sortiert – der FC Ingolstadt und Erzgebirge Aue stehen als direkte Absteiger fest, Dynamo Dresden muss in die Relegation, um den Absturz in die Dritte Liga auf diese Weise vielleicht doch noch zu verhindern. Und auf den ersten drei Rängen? Alles noch hart umkämpft. Der FC Schalke 04 ist einen Wimpernschlag in Front, doch die 59 Punkte sind noch keine Garantie für irgendetwas.

Denn in Darmstadt 98 und dem SV Werder Bremen lauern punktgleich mit 57 Zählern gleich zwei Teams dahinter. Doch auch der Hamburger SV und der FC St. Pauli mit je 54 Punkten sind noch im Rennen. Fortuna Düsseldorf hätte gerne selbst zu dieser Gruppe gehört. Doch sportlich war die Saison derart verkorkst, dass man lange um die Ligazugehörigkeit bangen musste, um sich nun im Nirgendwo der Tabelle einzuordnen.

An diesem und dem nächsten Wochenende können die Rheinländer im Aufstiegsrennen allerdings das Zünglein an der Waage sein. Zunächst spielt die „launische Diva“ am Freitag (18.30 Uhr) gegen Darmstadt und reist dann am nächsten Sonntag (15.30 Uhr) zum FC St. Pauli. „Wir gucken nur auf uns“, sagt Cheftrainer Daniel Thioune. Ob er denn aus Teilen der Republik Versprechungen bekommen habe, sollte man zu Gunsten einer bestimmten Mannschaft punkten können? „Nein. Wir spielen nur für Fortuna Düsseldorf und gegen Darmstadt 98. Alles Andere interessiert mich nicht.“

Für Thioune geht es vor allem darum, seine weiße Weste zu bewahren. Seit seinem Amtsantritt hat er noch überhaupt keine Partie mit Fortuna verloren. „Ich schicke nur Spieler auf den Platz, bei denen ich davon ausgehe, dass sie unsere Chance erhöhen, dass wir die Serie auch halten können“, sagt Thioune. „Ich verschenke keine Einsatzzeit, jeder kann sie sich erarbeiten.“

Die Konkurrenz, zum Beispiel aus Gelsenkirchen, wird die Auftritte ganz genau beobachten – und mit Ausnahme des SV Darmstadt 98 mit den Düsseldorfern zittern.

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