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Fortuna Düsseldorf: Die Zwote trifft in der Regionalliga auf Borussia Mönchengladbach

Nach Spielabsage von Zwoter am Dienstag : Was sich Fortuna jetzt im Derby gegen Borussia ausrechnet

Fortunas Zwote ist seit fünf Partien unbesiegt, der Kontrahent aus Mönchengladbach in der Regionalliga hat alle sieben zurückliegenden Spiele verloren. Doch Nico Michaty will erst gar nicht der Versuchung erlegen, den Gegner zu unterschätzen. Welcher Spieler sich schwer verletzt hat.

Das Wetter hatte Fortunas Regionalliga-Fußballern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wenige Stunden vor dem geplanten Anpfiff erklärte eine Platzkommission den Rasen im Paul-Janes-Stadion am Dienstagvormittag für unbespielbar, sodass die Partie gegen den SC Wiedenbrück nicht stattfinden konnte. „Wenn man gesehen hat, was da an Regen heruntergekommen ist, war das die richtige Entscheidung“, sagt „Zwote“-Trainer Nico Michaty. „Wir hätten den Platz wahrscheinlich total umgepflügt.“

Gänzlich ungelegen kam den Flingernern die kurzfristige Spielabsage indes nicht, schließlich konnten sie sich so intensiver auf die anstehende Begegnung bei der U23 von Borussia Mönchengladbach (Freitag, 19.30 Uhr, Grenzlandstadion) vorbereiten. Der Trend spricht eine deutliche Sprache: Während die Fohlen all ihre zurückliegenden sieben Partien verloren haben, ist die Fortuna seit fünf Spielen unbesiegt. Mit entsprechend viel Selbstvertrauen geht sie die Aufgabe an. „Natürlich rechnen wir uns etwas aus“, betont Michaty. „Wir wollen an die Leistung aus dem Aachen-Spiel und an unseren positiven Lauf der vergangenen Wochen anknüpfen.“

Allerdings weiß er die momentane Lage der Borussia einzuordnen. „Die sieben Niederlagen waren – bis auf eine Ausnahme (das 1:3 in Ahlen, Anm. d. Red.) – alle mit einem Tor Unterschied. Die Spiele waren immer extrem eng“, sagt der Fußballlehrer. „Da ist trotzdem eine enorme Qualität auf dem Platz.“ Michaty spricht aus Erfahrung: „Ich bin ja jetzt schon ein paar Jahre lang U23-Trainer und habe es auch erlebt, dass bei einem Lauf – im positiven wie negativen Sinne – viel abhängig ist von Selbstvertrauen.“

Das fehlt den Gladbachern momentan. „Sie wurden vor der Saison als einer der Aufstiegsfavoriten gehandelt, konnten das aber bis jetzt sicherlich nicht bestätigen“, sagt der „Zwote“-Coach. „Ich glaube, sie sind damit selbst nicht zufrieden.“

Sportlich läuft es für seine Schützlinge erheblich besser, allerdings ereilte die Flingerner am Mittwochvormittag eine Hiobsbotschaft: Florian Zorn hat sich im Training einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt mindestens ein halbes Jahr lang aus. „Das tut mir extrem leid und weh“, betont Michaty: „Das liegt einem schon im Magen.“

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