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Fortuna Düsseldorf: Der Zweitligist trifft in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf Rot Weiss-Essen

Auslosung 2. Runde DFB-Pokal : Fortuna trifft auf Rot-Weiss Essen

Zweitligist Fortuna trifft in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf Rot-Weiss Essen. Der Regionalligist hat das Heimrecht von Losfee Inka Grings zugelost bekommen. Die Begegnung wird am 22. oder 23. Dezember ausgetragen.

Fortuna Düsseldorf muss in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Rot-Weiss Essen antreten. Die Begegnungen der 2. Runde werden am 22. und 23. Dezember ausgetragen. In den vergangenen Jahren fanden jeweils vier Spiele um 18.30 Uhr und vier Partien um 20.45 Uhr statt.

„Das ist ein sehr interessantes Los. Ich erwarte ein Lokalderby mit viel Emotionen“, wird Fortunas Cheftrainer Uwe Rösler auf der Internetseite des Vereins zitiert. „Es ist keine leichte Aufgabe, sie ist aber machbar, wenn wir sie voller Konzentration und Engagement angehen.“

Und Sportvorstand Uwe Klein sagt: „Es ist auf jeden Fall ein ganz besonderes Los, das Inka Grings und Peter Frymuth gezogen haben. Spiele gegen Rot-Weiss Essen waren in der Vergangenheit immer umkämpfte und emotionale. Bei dieser Partie ist es aber besonders schade, dass die Fans wahrscheinlich nicht dabei sein können. Unabhängig davon, wollen wir unbedingt eine Runde weiter kommen.“

Als Verantwortlicher war Peter Frymuth am Lostopf. Der Vize-Präsident des Verbands sitzt aktuell auch im Aufsichtsrat des Bundesliga-Absteigers. Inka Grings, wie Frymuth gebürtige Düsseldorferin, hospitiert derzeit im Trainerteam von Fortuna.

Eigentlich hätte die zweite Runde des nationalen Wettbewerbs längst ausgelost sein sollen. Doch wegen der Corona-Pandemie kam es auch im Pokal zu Verschiebungen. Zudem gab es Hickhack, wer gegen den FC Schalke 04 antreten durfte. Erst danach war eine Ansetzung der Auslosung möglich. Im Lostopf waren insgesamt noch 32 Teams, darunter drei Regionalligisten, zwei Klubs aus der Dritten Liga, elf Zweitligisten und 16 Vereine aus der Bundesliga.

Das Duell gegen Essen ist für Düsseldorf mit viel Geschichte verbunden. Fraglich, ob wohl auch ohne Zuschauer es zu einer besonderen Partie wird. Möglich ist rein von den Statuten des DFB her, dass die Klubs aufgrund von Hygienebestimmungen im Rahmen der Pandemie das Heimrecht tauschen. In dem konkreten Fall gibt es dafür aber keine Anhaltspunkte, dass RWE irgendetwas nicht umsetzen könnte.