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Fortuna Düsseldorf: Der kürzeste Trip der neuen Saison geht zum FC Schalke 04

Fahrten 2021/22 : Fortunas kürzester Trip geht nach Schalke

Viele Kurzstrecken stehen für Fortuna in der kommenden Saison nicht auf dem Programm. Nur zwei Westvereine sind außer den Düsseldorfern noch mit dabei: der FC Schalke 04 und der SC Paderborn. Die weitesten Touren gehen Richtung Osten.

Nein, Düsseldorfer Derbyfans kommen in der neuen Saison der 2. Fußball-Bundesliga wirklich nicht auf ihre Kosten. Die Klubs, die den Namen „Nachbarn“ verdienen, gehen in anderen Ligen an den Start: Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und der 1. FC Köln im deutschen Oberhaus, der MSV Duisburg in der Dritten Liga. Und da sich vor wenigen Wochen auch noch der VfL Bochum in Richtung Bundesliga verabschiedete, muss sich die Mannschaft mit ihrem neuen Trainer Christian Preußer an noch längere Fahrten zu ihren Auswärtsspielen gewöhnen.

Zum Glück gibt es ja den FC Schalke. Nach ihrer rundum verkorksten Saison sind die Königsblauen nun in der Zweiten Liga dabei, und sie liefern Fortuna zugleich den kürzesten Trip der gesamten Saison. Mit 61 Kilometern einfache Fahrt, gerechnet nach Auto-Kilometern von der Arena in Stockum zur Veltins-Arena in Gelsenkirchen, ist es die einzige Strecke mit einer zweistelligen Kilometerzahl.

Am zweitkürzesten ist bereits die Tour zum SC Paderborn, für die man von Stockum aus aber immerhin schon 168 Kilometer unter die Reifen nehmen muss. Fortuna, Schalke, Paderborn – mehr Westvereine hat die „beste Zweite Liga aller Zeiten“ bei aller Attraktivität nicht zu bieten. Alle Zugänge aus anderen Spielklassen besitzen zwar große Namen, aber keine räumliche Nähe zur NRW-Landeshauptstadt.

Wie weit es 2021/22 für Fortuna geht, lässt sich schon daraus ablesen, dass auf Platz drei der kürzesten Fahrten bereits Darmstadt liegt. Eine Stadt in Südhessen also, die selbst die hartgesottensten Kilometerfresser kaum als Nachbar bezeichnen würden. Was alles auf den Tacho des Mannschaftsbusses kommt, haben wir in unserer Bilderstrecke zusammengestellt.

Bleibt nur zu hoffen, dass zumindest im Laufe der Saison nicht nur die Mannschaft, sondern auch ihre Fans wieder zu Auswärtsfahrern werden dürfen. Noch hat sich dazu keiner in den Verbänden offiziell geäußert, und das wäre ja auch unseriös, da niemand die weitere Entwicklung der Inzidenzzahlen und der Corona-Pandemie allgemein voraussagen kann.

Falls die Gästeblöcke sich wieder füllen dürfen, so wird das sicher auch bei den drei weitesten Fahrten der kommenden Monate der Fall sein. Sie gehen zweimal nach Sachsen und einmal nach Mecklenburg-Vorpommern – zu alten Bekannten und lang vermissten Kontrahenten.

Hier geht es zur Bilderstrecke: So viele Kilometer muss Fortuna fressen