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Fortuna Düsseldorf: Dawid Kownacki hat nicht nur bei Fortuna Pech, sondern auch im Nationaltem Polens

Nationalspieler im Einsatz : Kownacki hat nicht nur bei Fortuna Pech

Am Freitagabend beginnt die EM-Endrunde, und im Eröffnungsspiel gegen Italien ist in Kenan Karaman sogar ein Noch-Fortune für die Türkei mit dabei. Polens Nationalstürmer Dawid Kownacki dagegen hat Probleme. Wie sich Fortunas „Internationale“ schlagen.

Brandon Borrello läuft zurzeit ein bisschen nebenher. Wenn von Fortunas Nationalspielern die Rede ist, die derzeit bei internationalen Turnieren unterwegs waren oder sich auf kommende vorbereiten, dann denkt kaum jemand an den australischen Außenstürmer. Irgendwie logisch, nehmen die „Socceroos“ doch aus naheliegenden Gründen nicht an der am Freitag beginnenden Europameisterschafts-Endrunde teil.

Im Einsatz war Borrello, dessen Leihvertrag mit Fortuna Ende des Monats ausläuft und nicht verlängert wird, allerdings dennoch. Die Australier kämpfen derzeit um die Qualifikation für die WM 2022 und besiegten dabei Taiwan – das offiziell unter dem sperrigen Namen Chinesisch Taipeh firmiert – problemlos 5:1. Den vierten Treffer der Gelb-Grünen, die am Freitag zum nächsten Gruppenspiel auf Nepal treffen, bereitete Borrello gekonnt vor.

Derlei Erfolgserlebnisse waren Dawid Kownacki in seinem Nationalteam nicht vergönnt. Grund dafür war erneut die anfällige Gesundheit des 24-Jährigen: Er konnte wegen Rückenschmerzen nicht bei Polens 2:2 gegen Island an den Start gehen, nachdem er einige Tage zuvor beim 1:1 gegen Russland noch in der Startelf gestanden und 56 Minuten gespielt hatte. Jetzt gelten die Hoffnungen des Stürmers ganz dem ersten EM-Gruppenspiel der Polen am Montag, 14. Juni, gegen die Slowakei.

Bereits am Freitag, im Eröffnungsspiel gegen Italien, beginnt für Kenan Karaman die EM. Und der Noch-Fortuna-Stürmer durfte in der Vorbereitung seines Teams weitere Spielpraxis sammeln. Während der gebürtige Stuttgarter beim 2:1-Sieg gegen Aserbaidschan noch nicht zum Einsatz kam, brachte ihn sein Trainer Senol Günes zu Beginn der zweiten Hälfte beim letztlich torlosen Spiel gegen Guinea.

Letzter A-Nationalspieler im Düsseldorfer Bunde war in den vergangenen Tagen Leonardo Koutris. Der Grieche mit brasilianischem Zweitpass war beim Camp der Hellenen mit dabei und wurde beim beachtlichen 1:1 in Belgien in der 68. Minute eingewechselt. Obwohl er dann im zweiten Match, Griechenlands 2:1-Sieg über Norwegen, nicht zum Einsatz kam, war allein die Einladung zum A-Team ein Riesenerfolg für den Linksverteidiger. Koutris hatte schließlich fast die komplette erste Saisonhälfte wegen der Nachwirkungen seines Kreuzbandrisses verpasst.

Über die Teilnahme Shinta Appelkamps an der Endrunde der U21-EM in Ungarn und Slowenien wurde ja bereits alles geschrieben und gesagt – im Moment darf sich der 20-Jährige ein wenig von den Strapazen des EM-Titels und der anschließenden Feierlichkeiten erholen. Doch Fortuna hatte noch einen U21-Nationalspieler am Start: Christoph Klarer. Der Innenverteidiger wurde beim 2:1-Sieg seines österreichischen Teams im Testspiel gegen die Sowakei für die letzte halbe Stunde eingewechselt, beim 2:0-Erfolg in der EM-Qualifikation über Estland spielte Klarer dann auf der rechten Seite einer Dreier-Abwehrkette die komplette Spielzeit durch.