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Fortuna Düsseldorf: Das sagt Uwe Rösler zu einer möglichen Anstellung bei Dynamo Dresden

Fortunas Trainer : Das sagt Rösler zu einem möglichen Job in Dresden

Bei Fortuna wird Uwe Rösler aller Voraussicht nach in der kommenden Saison nicht mehr Trainer sein. Grundsätzlich ist er daher für mögliche Jobs bei anderen Klubs offen. Dynamo Dresden soll den 52-Jährigen auf der Liste haben. Das sagt er selbst über eine mögliche Anstellung in Sachsen.

Dynamo Dresden steht unmittelbar vor dem Wiederaufstieg in die Zweite Liga. Vor wenigen Wochen beurlaubten die Sachsen Trainer Markus Kauczinski und statteten Alexander Schmidt mit einem Kurzzeitvertrag aus, um das große Ziel nicht zu gefährden. Im Hintergrund plant aber der Geschäftsführer Sport Ralf Becker schon für die kommende Saison – in der Dresden aller Voraussicht nach wieder im deutschen Unterhaus spielen wird.

Falls man den Vertrag von Schmidt nicht verlängern sollte, wird ein Name in Dresden ganz hoch gehandelt. Und zwar der von Uwe Rösler. Fortunas Trainer sagt zwar, dass „ich mit keinem anderen Verein persönlich gesprochen habe“. Der Zusatz „persönlich“ lässt aber natürlich den entscheidenden Türspalt offen. Schließlich gibt es Mittel und Wege, ein gegenseitiges Interesse auch über Mittelsmänner abzuklopfen. Immer wieder hat sich der 52-Jährige zuletzt positiv über Dynamo geäußert. Daher dürfte er sich ein Engagement in der sächsischen Landeshauptstadt durchaus vorstellen können. Vor alle weil er auch in den kommenden Jahren gern in Deutschland bleiben möchte.

Bei den Dresdener Fans genießt er einen exzellenten Ruf. Mit einer Verpflichtung des 52-Jährigen würde der Klub bei ihnen wohl offene Türen einrennen. Die Personalie könnte dann akut werden, falls die Düsseldorfer Verantwortlichen um Klaus Allofs und Uwe Klein sich dazu entscheiden, seinen nicht zu verlängern – wonach es Stand jetzt aussieht.

Noch hat Rösler den Glauben an eine Zukunft bei Fortuna aber nicht aufgegeben. „Ich gehe davon aus, dass wir uns zusammensetzen, aber nicht vor dem Spiel am Sonntag, und die Lage sondieren werden. Ich habe immer Vertrauen gespürt, es ist alles möglich“, sagte er am Freitag. Röslers Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni. Vor der Partie gegen Erzgebirge Aue an diesem Sonntag haben die Düsseldorfer noch eine theoretische Chance auf Rang drei. Dafür müsste der Dritte Greuther Fürth aber in Paderborn verlieren. „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Mein Glaube ist groß, dass wir das Spiel gegen Aue gewinnen. Ich habe ein gutes Gefühl“, sagte Fortunas Cheftrainer.

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Falls der Fall eintritt, dass auch Fortunas Minimalchance auf Rang drei nach dem Spiel ad acta gelegt werden kann, wird es höchstwahrscheinlich eine rasche Entscheidung in der Trainerfrage geben – womöglich bereits in der kommenden Woche. Falls man sich bei Fortuna dann dazu entscheiden sollte, mit einem neuen Trainer in die kommende Saison zu gehen, dürfte Rösler auch alsbald persönliche Gespräche mit etwaigen anderen Klubs führen. Und dann womöglich auch mit Dynamo Dresden.

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(pab)