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Fortuna Düsseldorf: Das sagt Trainer Christian Preußer zu Fortunas Befreiungsschlag gegen den SV Darmstadt 98

Mit Leidenschaft und Spielwitz : Das sagt Preußer zu Fortunas Befreiungsschlag

Nach dem überraschenden Sieg in Darmstadt war bei allen Fortunen eine große Erleichterung spürbar. Doch nicht nur kämpferisch war das vorzeigbar, auch spielerisch wussten die Düsseldorfer über weite Strecken des Spiels zu überzeugen. Was der Trainer zum Befreiungsschlag sagt.

Geologen würden es wohl nicht mehr nur als einzelnen Stein bezeichnen, der den Fortunen nach dem überraschenden 3:1-Erfolg in Darmstadt vom Herzen fiel. Es war doch eher ein echtes Geröll. Nach den tristen Auftritten der vergangenen Wochen schafften es die Düsseldorfer ausgerechnet bei der Mannschaft der Stunde, zum so herbeigesehnten Befreiungsschlag auszuholen.

Zwei Spieler waren dabei besonders hervorzuheben. In der Defensive waltete Adam Bodzek seines Amtes als Kapitän und Anführer, in der Offensive stand da endlich wieder ein Rouwen Hennings in dem Gefilde des Spielfeldes, wo er fast unnachahmlich stark ist: im gegnerischen Sechszehner. Zwei Tore aus zwei Chancen sprechen da eine deutliche Sprache.

„Wir waren in der ersten Halbzeit sehr dominant. Wir haben uns fußballerisch sehr viele Räume geschaffen und Chancen kreiert. Auch meinem ersten Treffer ging ein toller Spielzug voraus“, sagte Hennings unmittelbar nach der Partie. „Der zweite Ball ist dann genau auf meinen linken Fuß gefallen. Und da hab ich mir einfach gedacht, dass ich, so fest es geht, das Tor treffen muss. Zum Glück hat das auch geklappt.“

Und auch der Trainer war von der ersten Hälfte durchaus angetan. Der hatte erst am vergangenen Samstag den Mannschaftsrat zur Krisensitzung gerufen. Zielvorgabe: Gemeinsam aus der Misere kommen. „Man hat in der ersten Halbzeit klar erkannt, woran wir in dieser Woche gearbeitet haben“, sagte Preußer nach der Partie. „Mit der Kombination, dass wir guten Fußball gespielt, aber gleichzeitig auch super dagegengehalten haben, bin ich sehr zufrieden.“

Ein kleiner Makel war es indes, dass Fortuna in der zweiten Hälfte diese Dominanz nicht mehr ausüben konnte. Man ließ sich von den Hessen weit in die eigene Hälfte drängen. „Da haben wir es nicht mehr geschafft, so richtig für Entlastung zu sorgen. Da hätten wir etwas weiter raus rücken können. Am Ende haben wir da auch mal das nötige Glück auf unserer Seite gehabt. Der Sieg war sehr, sehr wichtig. In unserer Situation helfen nur Punkte“, erklärte Hennings.

Und diese will man im Idealfall natürlich auch in den kommenden beiden Spielen vor dem Weihnachtsfest sammeln. Am nächsten Samstag empfängt Fortuna den FC St. Pauli zum Topspiel der Zweiten Liga. Eine Woche später reist der SV Sandhausen ins Rheinland. Vier bis sechs Zähler und alle Fortunen könnten an Heiligabend beruhigt die Füße hochlegen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das sagen die Fortunen zum Sieg in Darmstadt