1. Sport
  2. Fußball
  3. Fortuna

Fortuna Düsseldorf : Das sagt Luka Krajnc über seine Zukunft bei F95

Leihe mit Abwehrspieler läuft aus : Was Krajnc über seine Zukunft bei Fortuna sagt

Er ist als Innenverteidiger verpflichtet worden, hat in den vergangenen Monaten aber auch auf der linken Außenbahn ausgeholfen. Am Saisonende läuft der Vertrag mit dem Slowenen aus. Welche Ziele er hat und was er sich für seine Zukunft wünscht.

Luka Krajnc lächelt, als würde es kein Morgen geben. Es braucht keinen besonderen Anlass, damit der Slowene Freude versprüht. Seine gute Laune in Kombination mit seinen Sprachkenntnissen haben ihn schnell in Düsseldorf ankommen lassen. Er ist ein fester Bestandteil des Teams von Uwe Rösler. Und er fügt sich in seine Rolle, ohne großes Jammern und Klagen. Geholt wurde er als gelernter Innenverteidiger, doch als eine Vakanz auf der linken Seite aufgekommen war, half er eben auch dort aus.

In den vergangenen Partien war er indes nicht mehr zum Einsatz gekommen. In der Innenverteidigung sind normalerweise Kevin Danso und Andre Hoffmann gesetzt, auf der Außenbahn Leonardo Koutris. Blieb für ihn nur ein Platz auf der Bank. „Sechs Spiele habe ich nicht gespielt, gegen Darmstadt habe ich wieder eine Chance bekommen. Wir haben gewonnen, ich habe ein Tor erzielt, mir geht es prima“, sagt er. Hätte er am Samstag gerne gleich wieder gespielt? „Das ist die Entscheidung des Trainers, er bestimmt die Startelf. Ich will natürlich, wie jedes Spiel, auf dem Platz stehen.“

In dieser Saison hat er zwei Tore erzielt. Ein Umstand, der ihn erfreut. Er sagt: „Der Ball mag mich. Ich stand immer an der richtigen Stelle.“ Er hat in Düsseldorf schon viel erlebt – Höhen und auch einige Tiefen. „Ich habe mich mit Corona infiziert, dadurch war es nicht einfach“, erzählt er. „Danach ist der Trainer auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob ich bereit wäre, auf der Außenbahn auszuhelfen. Das ist kein Problem für mich.“

Krajnc ist zunächst nur bis Saisonende ausgeliehen, Fortuna hat eine Kaufoption. „Ich fühle mich sehr wohl in Düsseldorf. Alles andere muss mein Berater mit dem Verein klären“, sagt er. „Mit meiner Mentalität passe ich glaube ich ganz gut zum Verein. Ich habe lange in Italien gespielt. Deutschland liegt mir von der Kultur. Wenn ich hierbleiben könnte, würde ich es auch gerne tun.“

Der dreimalige slowenische Nationalspieler ist ein Typ, der durch seine offene Art schnell Anschluss findet. Einer seiner engsten Bezugspersonen ist Kristoffer Peterson. Mit dem Schweden verbringt er viel Zeit auch abseits des Platzes. „Unsere Familien treffen sich oft“, erzählt er. Schon vor dem 17. Geburtstag wagte er den Sprung nach Italien, doch sein Traum blieb Deutschland. „Wir haben zu Hause immer deutschen Fußball gesehen“, berichtet er. „Ich musste irgendwann hierhin.“

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Luka Krajnc