Wieder ein Rippenbruch So erklärt Fortunas Mannschaftsarzt die unglaubliche Pechsträhne

Düsseldorf · Die Diagnose bei Jordy de Wijs war niederschmetternd: Rippenbruch, wieder einmal. Es ist die siebte erhebliche Rippenverletzung bei einem Düsseldorfer Profi in nur zehn Monaten. Nur Pech oder steckt mehr dahinter? Wir haben mit Mannschaftsarzt Ulf Blecker darüber gesprochen.

Fortuna Düsseldorf: Das ist Mannschaftsarzt Dr. Ulf Blecker von F95
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Das ist Ulf Blecker

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Foto: dpa/Christof Stache

Anfangs waren alle noch sehr zuversichtlich. Sicher, Jordy de Wijs verspürte nach Fortunas Heimspiel gegen Arminia Bielefeld (4:1) starke Schmerzen, aber das war angesichts der schweren Beckenprellung, die sich der Niederländer nach erster Vermutung zugezogen hatte, nicht weiter verwunderlich. Die große Ernüchterung folgte dann am Mittwochvormittag nach dem MRT, das wegen der anhaltend starken Beschwerden des Innenverteidigers nötig geworden war. Diagnose: Doppelter Rippenbruch, zudem zusätzlich zur Beckenprellung eine erhebliche Muskelverletzung im Hüftbereich. Man muss kein Prophet sein, um festzustellen: Bis Mitte November, wenn die Liga in ihre WM-Spielpause geht, wird de Wijs nicht spielfähig werden.