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Fortuna Düsseldorf: das große Hinrundenzeugnis der Rheinischen Post für den Zweitligisten

Von Kastenmeier bis Hennings : Fortunas großes Hinrundenzeugnis

Die 17 Hinrundenspiele in der 2. Fußball-Bundesliga sind absolviert – Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Wir haben dem Fortuna-Kader ein Hinrundenzeugnis ausgestellt, basierend auf den Noten aus unseren Einzelkritiken der Punkt- und Pokalspiele. Der Klassenprimus steht im Tor.

Am Dienstagabend um 20.30 Uhr beginnt mit dem Gastspiel des Spitzenreiters Hamburger SV beim Tabellenvierten Fortuna bereits die Rückserie der 2. Fußball-Bundesliga. Zeit zum Durchschnaufen gab es also nicht, seit die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler mit dem 3:3 gegen den Tabellennachbarn Spielvereinigung Greuther Fürth die Hinrunde beendete.

Wir haben den Düsseldorfern ein Zeugnis für diese Hinserie ausgestellt – nicht aus dem hohlen Bauch heraus, sondern basierend auf den Noten, die unsere Redaktion den Profis in der jeweiligen Einzelkritik aller 19 Spiele gab. 19 Spiele deshalb, weil die beiden DFB-Pokalspiele beim Drittligisten FC Ingolstadt (1:0) und beim Viertligisten Rot-Weiss Essen (2:3) voll mit in die Bewertung einflossen. Das Fiasko in Essen zog dabei so manchen Kicker in der Durchschnittsnote spürbar hinunter.

Eines sei hier schon verraten: Der Klassenprimus der Fortuna steht im Tor. Florian Kastenmeier erreichte in seinen 17 benoteten Spielen einen Schnitt von 2,68 – so gut schnitt kein Feldspieler ab. Wobei man an dieser Stelle natürlich ergänzen muss, dass wir für das Hinrundenzeugnis nur Profis miteinbezogen haben, die mindestens sechs bewertete Partien (also ein knappes Drittel aller Spiele) vorzuweisen haben.

Beispiel: Dawid Kownacki taucht im Zeugnis nicht auf, da wir den lange verletzten polnischen Nationalstürmer nur fünfmal benotet haben. Eine Note erhält nämlich nur, wer mindestens 30 Minuten mitgewirkt hat oder – bei einem kürzeren Einsatz – noch so maßgeblich auf die Partie eingewirkt hat, dass wir eine Ausnahme machten. In diesen fünf Einsätzen kam Kownacki auf einen Schnitt von 1,84, weil er er mehrfach entscheidend eingriff; es wäre aber nicht fair, seine fünf teilweise kurzen Partien mit Akteuren zu vergleichen, die wie etwa Rouwen Hennings 15 Mal fast durchgängig auf dem Rasen standen.

Apropos Hennings: Der Torjäger ist erneut der Topscorer der Mannschaft, erreicht bei den Noten allerdings nur einen Schnitt von 3,50 und damit Platz 13 im Kader. Da ist also noch Luft nach oben. Sie möchten nun wissen, wie das komplette Hinrundenzeugnis der Fortunen aussieht? Hier geht es zur Bilderstrecke mit den Durchschnittsnoten.

Hier geht es zur Bilderstrecke: So haben wir Fortuna Profis in der Hinrunde bewertet