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Fortuna Düsseldorf: Das eigene Mittelfeld ist noch zu ungefährlich für den Gegner

Im Vergleich zur Konkurrenz : Fortunas Mittelfeld ist noch zu ungefährlich

Fortuna konnte in bislang acht Partien elf Tore erzielen. Unterdurchschnittlich ist allerdings die Trefferquote der eigenen Mittelfeldspieler. Warum das einigermaßen einleuchtend ist und wie die Zentrale dieses Problem dennoch lösen kann.

Fortuna ist wie in der Tabelle auch in Bezug auf die erzielten Tore im Mittelfeld der Zweiten Liga. Bislang erzielte die Mannschaft von Trainer Christian Preußer elf Treffer. Was dabei auffällt: Das Mittelfeld ist noch viel zu ungefährlich. Ein einziges Tor geht nach acht Spieltagen auf das Konto eines Mittelfeldspielers. Shinta Appelkamp hatte auf Schalke die zwischenzeitliche Führung für die Düsseldorfer erzielt.

Der Vergleich mit der Konkurrenz zeigt: Nur die Mittelfeldspieler von Heidenheim und Aue sind noch ungefährlicher. Spieler wie Marcel Sobottka oder Ao Tanaka sollten also versuchen, noch mehr Offensivdrang zu entwickeln und auch mal den Abschluss aus der Distanz zu suchen. Versuche aus der sogenannten „zweiten Reihe“ sind bei Fortuna nahezu nicht existent. Das liegt auch daran, dass das Spiel der Düsseldorfer enorm flügellastig ist. Häufig werden dann Flanken aus dem Halbfeld geschlagen, was dazu führt, dass Fortuna die mit Abstand meisten Flanken aus dem Spiel schlägt.

Doch auch mit dieser Spielweise könnten die zentralen Mittelfeldspieler mehr Gefahr erzeugen. Häufig geht der zweite Ball verloren, weil keiner oder zu wenige Akteure im Rückraum lauern. Gegen Ingolstadt wurde das schon etwas besser gelöst: Tanaka kam ein ums andere Mal zum Abschluss, es fehlte beim Japaner aber noch das Zielwasser. Das ist bei manchen Konkurrenten um die vorderen Plätze bereits vorhanden. Der Tabellenführer aus Regensburg hat bereits sieben Tore durch Mittelfeldspieler erzielen können.

Und auch bei Fortuna wäre dieses Potenzial mit dem vorhandenen Personal zweifelsohne gegeben. Unter Uwe Rösler war das Mittelfeld noch sehr viel torgefährlicher. Knapp 22 Prozent der erzielten Treffer in der vergangenen Saison gingen auf die Kappe der Mittelfeldspieler. Was aber auch daran lag, dass Rösler mit Appelkamp einen Spieler in der Zentrale hatte, der in absoluter Galaform agierte. Kostenpflichtiger Inhalt Warum er in dieser Saison noch nicht so zum Zug kommt, lesen Sie hier.

(pab)