Fortuna Düsseldorf: Comeback von Oliver Fink macht Hoffnung

Kapitän und Hoffnungsträger: Oliver Finks Rückkehr gibt Fortuna Hoffnung

Der Kapitän soll dem gestürzten Zweitliga-Tabellenführer nach drei sieglosen Partien gegen Dresden die Stabilität zurückgeben.

Oliver Fink ist Fortunas Hoffnungsträger. Wenn Düsseldorfs Zweitliga-Team heute um zehn Uhr nach einem trainingsfreien Tag mit der Vorbereitung auf das Spiel am Montag gegen Dynamo Dresden beginnt, dann ist auch der Mannschaftskapitän wieder dabei. Drei Wochen fehlte der 35-Jährige wegen seiner Adduktoren-Verletzung, die er sich am 24. Oktober im Pokalspiel gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach (0:1) zugezogen hatte. In dieser Zeit gelang seinen Teamkameraden kein einziger Sieg. Sie spielten beim VfL Bochum 0:0 und gegen den 1. FC Heidenheim 2:2. Am vergangenen Wochenende folgte die 0:1-Pleite beim Bundesligaabsteiger Ingolstadt. Damit verbunden war der Verlust der Tabellenführung.

"Ich hoffe, dass Oliver am Montag wieder dabei ist. Wir brauchen gegen Dresden unbedingt die drei Punkte", sagte Trainer Friedhelm Funkel unmittelbar nach dem Schlusspfiff in Ingolstadt. "Finki" ist zuversichtlich, dass er es bis zum Anpfiff schafft. "Die Zeichen stehen gut, alles deutet darauf hin, dass ich gegen Dynamo spielen kann", sagte er am vergangenen Montag, nachdem er erstmals wieder knapp eine Stunde mit seinen Kameraden trainiert hatte und nur vor dem abschließenden Trainingsspielchen vorsichtshalber ausgestiegen war.

Wie wichtig Fink für die Elf ist, das beweist die Tatsache, dass er nicht nur bei der zweiten Saisonniederlage in Ingolstadt fehlte, sondern auch bei der bis dahin einzigen Pleite in Fürth (1:3). Der Routinier sieht die Punktverluste aber nicht im Zusammenhang mit seinem Fehlen. "Jede Mannschaft hat mal ein Tief und wird nicht so durch die Saison marschieren. Das gilt auch für uns."

Ohne Fink mangelte es der Fortuna bei der 0:1-Niederlage in Ingolstadt an der notwendigen Struktur im Spielaufbau. Auch in der Defensive fehlte die Ordnung. Die Mannschaft bot so eine enttäuschende Leistung. Das soll sich gegen Dresden ändern. Die Fortunen bauen dabei auf ihre Heimstärke, schließlich sind sie auf eigenem Platz in dieser Saison noch ungeschlagen.

Trotz der wahrscheinlichen Rückkehr des Teamkäpt'ns haben die Fortunen Sorgen, denn weiterhin fehlen ihnen einige wichtige Akteure: Benito Raman zog sich beim 0:1 in Ingolstadt eine Einblutung in der Kniekehle zu. Zudem verletzte sich Adam Bodzek bei einem Zweikampf mit dem Ex-Fortunen Marcel Gaus und erlitt eine Kapselreizung im Sprunggelenk.

Abwehrchef Kaan Ayhan absolvierte am Montag erstmals nach seiner Entzündung im Sprunggelenk wieder eine Laufeinheit, sein Einsatz ist fraglich.

Und dann haben sich Funkels Personalsorgen auch durch Undiszipliniertheiten verschärft: Florian Neuhaus und Marcel Sobottka sind gesperrt.

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(RP)