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Fortuna Düsseldorf: Brandon Borrello belohnt sich im Spiel gegen Karlsruher SC

Wichtiger Treffer gegen Karlsruhe : Trainingskönig Borrello belohnt sich nun auch im Spiel

Im Spiel gegen den Karlsruher SC konnte Brandon Borrello ein persönliches Erfolgserlebnis verbuchen. Gegen die Badener traf er zum zwischenzeitlichen 2:1. Wie er sich seine Einsätze trotz bescheidener Leistungen in den vergangenen Wochen immer wieder verdient hat.

Brandon Borrello ist eine wahre Frohnatur. Auch in der Mannschaft von Fortuna Düsseldorf ist er für die gute Stimmung im Team zuständig. Einige witzige Ideen scheint er dabei aus seiner Heimat Australien zu erhalten. „Meine Familie hat mir vor dem Spiel ein Video geschickt, auf dem sie ‚Just Dance‘ auf der Nintendo Switch spielen“, erzählte er nach dem so wichtigen Sieg gegen den Karlsruher SC. „Und sie meinten zu mir, dass ich auch so tanzen solle, wenn ich ein Tor schieße.“ Das mit dem Tor setzte er recht schnell in die Tat um. Gegen den KSC feierte er mit einem ausgelassenen Jubel seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1.

Für den 25-Jährigen war es ein wichtiges Erfolgserlebnis. Die bisherige Spielzeit lief für die Leihgabe des SC Freiburg mehr als durchwachsen. So wirklich konnte er bislang noch nicht überzeugen. Auch wenn ihn Trainer Uwe Rösler immer wieder in Schutz nahm: Es hatten sich alle im Verein mehr von ihm erhofft.

Nichtsdestotrotz stimmte immer seine Einstellung zur Arbeit. Borrello zeigte sich im Training. Er gab nie auf, machte nie Stunk innerhalb des Teams. Und so schaffte er es auch, Rösler davon zu überzeugen, ihm weiterhin seine Spielminuten einzuräumen. „Er hat einen beneidenswerte Einstellung dazu, in jedem Training besser werden zu wollen“, sagt Rösler über seinen Schützling. „Wenn er so trainiert, wird er bei mir auch immer seine Chancen bekommen. Ich stelle die Mannschaft nach meinen Eindrücken aus dem Training auf. Und da ist er ganz weit vorne.“

Nun bringt das beste Training nichts, wenn man es als Spieler anschließend nicht ins Spiel übertragen kann. Daran haperte es in den vergangenen Wochen und Monaten noch. Umso wichtiger, dass Borrello gegen Karlsruhe auch ein individuelles Erfolgserlebnis verbuchen konnte. „Ich freue mich sehr über mein Tor“, sagt er. „Der Trainer hat vor dem Spiel gesagt, dass ich aktiv in der Box sein soll. Der Ball kommt dann an den zweiten Pfosten, und ich laufe ein.“

Möglicherweise könnte Borrello so auch zu einem Sinnbild für Fortuna werden. Der Australier wird gerade zum Stehaufmännchen. Diese Parallele könnte man auch auf Fortuna übertragen. Drei Spiele sind noch zu absolvieren. Fortuna braucht drei Siege, um sich noch berechtigte Hoffnungen im Kampf um die ersten drei Plätze zu machen. Die Düsseldorfer hätten sicher nichts dagegen, wenn Borrello in dieser Zeit noch häufiger das Videospiel „Just Dance“ imitieren würde.