1. Sport
  2. Fußball
  3. Fortuna

Fortuna Düsseldorf: Beim Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg ist eine junge Frau im Stadion zusammengebrochen

Dramatische Szenen bei Fortuna-Heimspiel : Junge Frau bricht im Stadion zusammen

Beim Heimspiel der Fortuna ist es zu einem Notarzt-Einsatz gekommen. Eine junge Frau war in der zweiten Hälfte der Begegnung in der Zweiten Liga gegen den SSV Jahn Regensburg bewusstlos zusammengebrochen. Sie musste in ein Krankenhaus transportiert werden. Wie es ihr jetzt geht.

Es sollte ein Feiertag in der Arena im Düsseldorfer Stadtteil Stockum werden. 19.652 Zuschauer waren in das Stadion gekommen – so viele wie seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie vor mehr als anderthalb Jahren nicht mehr. Die Stimmung der Zuschauer war entsprechend ausgelassen. Viele hatten überhaupt nicht mitbekommen, dass es im Innenraum zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen war.

Eine junge Frau brach im Innenraum zusammen und musste medizinisch behandelt werden. Über mehrere Minuten kam sie nicht wieder zum Bewusstsein. Fortuna-Teamarzt Ulf Blecker war als Ersthelfer sofort zur Stelle, die Stadionsanitäter ebenso. Doch zunächst gelang es nicht, sie zu stabilisieren.

Es soll sich bei der Frau um eine Mitarbeiterin von einem Dienstleister handeln, der für Fortuna das Stadion-TV produziert. Auch einige Spieler von Fortuna sollen den Zwischenfall mitbekommen haben. Darunter auch Schlussmann Florian Kastenmeier; ihm merkte man auch im Spiel deutlich an, dass er mit seinen Gedanken ganz woanders war.

Sofort nach dem Vorfall wurde ein Sichtschutz aufgebaut, damit sie in Ruhe behandelt werden konnte. Ein Notarzt wartete bereits im Innenraum zu weiteren Untersuchungen. Danach wurde sie mit einem Krankenwagen abtransportiert.

Fortuna kam am Ende zu einem Punkt gegen Spitzenreiter Regensburg. Doch an einem solchen Tag ist das nicht die wichtigste Nachricht. Die konnte Fortuna-Sprecher Tino Polster mittlerweile verkünden. „Der jungen Frau geht es zum Glück den Umständen entsprechend wieder gut, sie ist bei Bewusstsein.“  Zu weiteren Untersuchungen muss sie aber vorerst noch in einem Düsseldorfer Krankenhaus bleiben.

Manchmal rückt der Sport ganz schnell in den Hintergrund, wenn er vom „echten“ Leben eingeholt wird. Glück im Unglück für die Frau, dass ihr so schnell und professionell geholfen werden konnte von den Ersthelfern im Stadion.

(gic)