Fortuna Düsseldorf bei Werder Bremen: So würden die RP-Reporter aufstellen

Fortuna zum Start bei Werder Bremen : So würden wir aufstellen

Endlich startet die Bundesliga-Saison auch für die Fortuna. Beim Auswärtsspiel in Bremen (15.30 Uhr) sollen direkt Punkte her. Unsere Fortuna-Reporter haben dazu ein paar Aufstellungs-Ideen.

Fortuna Düsseldorf muss am ersten Spieltag der Saison 2019/2020 auswärts ran: beim SV Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr, Live-Ticker). Noch weiß kein Team, wo es nach der langen Vorbereitung steht. Fortunas Trainer Friedhelm Funkel plagen schon zu Beginn ein paar Personalsorgen. Er muss auf Michael Rensing, Aymen Barkok (beide Schultereckgelenk-Sprengung), Adam Bodzek (Rotsperre aus der Vorsaison), Kevin Stöger (Reha nach Kreuzbandriss), Nana Ampomah (Muskelfaserriss), Jean Zimmer (Sprunggelenkprobleme) und Dawid Kownacki (Trainingsrückstand nach Muskelfaserriss) verzichten. Unsere Redakteure haben sich ein paar Gedanken zur Aufstellung gemacht:

Das ist die Wunschelf von RP-Redakteur Bernd Jolitz in Bremen. Ein 4-2-3-1. Foto: Lineup11

Fortuna muss, gerade am ersten Spieltag, ihre Chance in der Offensive suchen, da selbst einer heimstarken Mannschaft wie dem SV Werder zu einem so frühen Zeitpunkt noch die Sicherheit fehlt. Deshalb wäre es richtig, auf zwei offensive Außen zu setzen, und in Ermangelung des verletzten Nana Ampomah empfehlen sich da einfach Thomas Pledl und Erik Thommy, da beide formstärker sind als Bernard Tekpetey. Oliver Fink in der Mitte zwischen ihnen ist aufgrund seiner Erfahrung genau die richtige Ergänzung.

In Sachen Viererkette gibt es derzeit ebenso wenig Diskussionen wie bei der Besetzung des Torhüterpostens. Auf der Doppel-Sechs sind Marcel Sobottka und Lewis Baker im Vergleich mit Alfredo Morales die spielstärkere Variante. Vorn ist Rouwen Hennings der Platzhirsch - auch, weil Dawid Kownacki noch Trainingsrückstand hat.

Mit dieser Startelf würde RP-Redakteur Patrick Scherer beginnen. Ein 4-1-4-1. Foto: Lineup11

Fortuna tut gut daran, im ersten Spiel, tief zu stehen und dann schnell über die Außen zu kontern. Dafür eignet sich das in der Vorsaison bereits erfolgreich erprobte 4-1-4-1 hervorragend. Die Viererkette steht, da gibt es eigentlich keine zwei Meinungen. Kasim Adams muss sich noch gedulden. Davor spielt Alfredo Morales, der in der Vorbereitung einen hervorragenden Eindruck hinterlassen hat, den resoluten Abräumer.

Im Vierer-Mittelfeld sollen Zugang Lewis Baker und Kapitän Oliver Fink das Bindeglied zwischen Defensive und Offensive sein. Fink ist zudem ein wichtiger Faktor für das Kopfballspiel. Auf Außen gibt es eine defensivere Variante links – mit Markus Suttner – und eine offensivere rechts – mit dem schnellen Bernard Tekpetey. Als einzige Spitze ist Rouwen Hennings gesetzt, das Kownacki ausfällt und Kenan Karaman zuletzt längere Zeit ausfiel.

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