Fortuna Düsseldorf bei Borussia Mönchengladbach: So würden die RP-Reporter aufstellen

Fortuna zu Gast in Gladbach : So würden wir aufstellen

Es ist Derbyzeit am Niederrhein. Die Düsseldorfer fahren rüber zur Borussia. Unsere Fortuna-Reporter haben sich Gedanken zur Aufstellung gemacht.

Fortuna muss am fünften Spieltag der Saison 2019/2020 bei Borussia Mönchengladbach ran. Die Düsseldorfer wollen am Sonntag (15.30 Uhr, Live-Ticker) vom Nachbarn mitnemen. Fortunas Trainer Friedhelm Funkel kann wieder auf Markus Suttner zählen. Dafür muss er auf Michael Rensing, Aymen Barkok (beide Schultereckgelenk-Sprengung), Kevin Stöger (Reha nach Kreuzbandriss), Marcel Sobottka, Alfredo Morales (beide Muskelfaserriss) und Markus Suttner (muskuläre Probleme) verzichten. Unsere Redakteure haben sich ein paar Gedanken zur Aufstellung gemacht:

Das ist die Wunschelf von RP-Redakteur Bernd Jolitz gegen Wolfsburg: ein klassisches 4-4-2. Foto: Lineup11

Borussia Mönchengladbach ist nach dem 0:4 gegen Wolfsberg in der Europa League mental angeschlagen – und das Team hat bei aller Qualität der Offensivabteilung Probleme in der Defensive. Deshalb wäre es richtig, die Abwehr der Borussen immer wieder unter Druck zu setzen, und dafür wäre ein Zwei-Stürmer-System mit Rouwen Hennings, dem frischgebackenen Torschützen des Monats August, und Dawid Kownacki die richtige Variante. Über die Flügel bekommen die beiden Unterstützung durch Erik Thommy und Jean Zimmer, wobei vor allem Letzterer auch große Stärken in der Defensive mitbringt.

Damit die Taktik in Gladbach bei allem Mut nicht zu sorglos ausfällt, braucht Fortuna ein routiniertes Zentrum, das sich auch durch die zu erwartende hitzige Atmosphäre nicht aus der Ruhe bringen lässt: Diesen Job können Kapitän Oliver Fink und Adam Bodzek bestens erledigen. Hinter den beiden bilden der gesetzte Kaan Ayhan und Andre Hoffmann die Innenverteidigung, da Kasim Adams Fortunas Spielsystem und Laufwege erst völlig verinnerlichen muss, bevor er in einer solch wichtigen Partie von Beginn an spielen kann.

Mit dieser Startelf würde RP-Redakteur Patrick Scherer beginnen: ein 5-3-2. Foto: Lineup11

Der Gladbacher Angriff hat es in sich: Alassane Plea, Marcus Thuram und Breel Embolo haben in Köln in der vergangenen Woche gezeigt, was sie draufhaben. Dem eine Fünferkette entgegenzusetzen erscheint logisch. Zumal nun in Kaan Ayhan, Andre Hoffmann und Kasim Adams drei starke Innenverteidiger fit sind. Auf der rechten Seite spiel Jean Zimmer, der genau diese Position in einer Fünferkette als seine Lieblingsposition bezeichnet hat.

Dafür rückt Matthias Zimmermann ins Dreier-Mittelfeld. An seiner Seite agieren Adam Bodzek und Lewis Baker. Die drei Jungs sind bekannt dafür, nicht gerade zimperlich in die Zweikämpfe zu gehen. Das ist in diesem Niederrhein-Duell auch gefragt. Vorne bekommt Rouwen Hennings mal eine Pause. Kapitän Oliver Fink spielt die hängende Spitze um den schnellen Dawid Kownacki herum.