Fortuna Düsseldorf: Behörden untersagen Test gegen FC St. Pauli

Fortuna Düsseldorf: Behörden untersagen Test gegen St. Pauli

Tagelang war das geplante Testspiel gegen den FC St. Pauli das Hauptgesprächsthema unter den rund 200 Düsseldorfer Fans in Maria Alm. Doch die Gemeinde Saalfelden, auf deren Gelände die Hamburger ihr Vorbereitungscamp aufgeschlagen haben, machte einen Strich durch die Rechnung.

Sie und die örtliche Polizei untersagten wegen Sicherheitsbedenken die Austragung der Partie. Beide Vereine wiesen zwar darauf hin, dass die Fangruppen keinerlei Probleme miteinander hätten und ohnehin nur eine Handvoll Hamburger Fans vor Ort sei, doch all das konnte die Behörden nicht beschwichtigen. Da auch die Verlegung an einen anderen Ort nicht gelang, kam der reizvolle Vergleich nicht zustande.

Die Fortuna indes war allerdings auch ein wenig enttäuscht von den Norddeutschen. St. Pauli hatte das Testspiel angeregt, nach Meinung der Düsseldorfer unternahmen die Hamburger dann aber nicht genug, damit die Partie auf einem anderen Platz ausgetragen werden kann.

  • "Man muss sich auch wehren"

Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer kann die Absage derweil nicht verstehen. "Es ist sehr ärgerlich. Die offiziellen Behörden haben aus irgendeinem Grund das Spiel als Gefahr eingestuft. Es wäre kein offizielles Spiel gewesen, aber sie sind trotzdem auf diesen Trichter gekommen, dass es eines wäre. Doch es gibt überhaupt keine Gefahr. Es gibt keine Fanfeindschaften zwischen Pauli und uns. Aber das war denen leider egal", wird Schäfer vom "Express" zitiert. Schäfer weiter: "Ich finde das Verhalten der Behörden ziemlich albern."

(jol)