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Fortuna Düsseldorf bangt mit breiter Brust vor dem Spiel gegen Werder Bremen

Zwischen Selbstvertrauen und Sorgen : Fortuna bangt mit breiter Brust vor dem Spiel gegen Bremen

Fortuna empfängt am Samstagabend Werder Bremen. Trainer Preußer hat vor der Partie gegen den Bundesliga-Absteiger gemischte Gefühle.

So ganz klar ist sich Fortunas Trainer noch nicht darüber, wie man nun in das Spiel gegen Werder Bremen gehen soll. Am Samstagabend (20.30 Uhr) kommt der Bundesliga-Absteiger zum Topspiel des zweiten Spieltags nach Düsseldorf.

Einerseits gibt sich Christian Preußer, für den es seine Zweitliga-Heimpremiere mit Fortuna wird, optimistisch. Die Devise lautet: keine Angst vor Werder und Besinnung auf die eigene Stärke. „Wir wissen, dass da richtig viel Qualität auf uns zukommt“, sagt er zwar. „Aber wir wollen aus unserer eigenen Stärke herauskommen. Die Reihenfolge ist ganz klar: Erst unser Spiel und dann Werder Bremen.“

Wie das eigene Spiel dann genau aussehen soll, ist aber noch fraglich. Denn die Düsseldorfer bangen vor der Begegnung noch um drei wichtige Stammspieler. Sowohl Innenverteidiger Dragos Nedelcu als auch die beiden Mittelfeldakteure Shinta Appelkamp und Marcel Sobottka konnten unter der Woche nur individuell trainieren. „Theoretisch haben wir mit der Entscheidung noch Zeit, weil der Anpfiff ja erst am Abend ist“, sagt Preußer. Er hätte sich aber sicher auch nicht beschwert, wenn er etwas früher Klarheit darüber erlangt hätte, mit wem er denn nun gegen Bremen planen kann.

Definitiv ausfallen werden Abwehrchef Andre Hoffmann (Aufbautraining nach Knochenödem), Thomas Pledl (Kreuzbandriss) und Flügelspieler Felix Klaus. Letzterer war während des Saisonauftakts böse mit Sandhausens Innenverteidiger Oumar Diakithé zusammengeprallt. „Der Einschlag bei Felix war einfach zu hart, so dass er nicht spielen wird“, erklärt Preußer. „Er wird nächste Woche wieder ins Training einsteigen und gegen Oldenburg wieder zur Verfügung stehen.“

Dafür werden bereits gegen Bremen eine Vielzahl der eigenen Anhängerschaft wieder zur Verfügung stehen. Es ist das erste Mal seit knapp eineinhalb Jahren, dass wieder mehr als 1000 Zuschauer ein Pflichtspiel der Fortuna vor Ort in der heimischen Arena sehen können. Vor einer Woche war noch geplant, dass insgesamt 25.000 Fans Zutritt erhalten. Dieses Vorhaben lässt sich allerdings durch die erhöhte Sieben-Tages-Inzidenz in Düsseldorf nicht mehr in die Tat umsetzen.

Nun dürften 18.000 Anhänger – 17.000 vollständig immunisierte Personen und zusätzlich 1000 mit einem negativen Testergebnis – ihre Mannschaft anfeuern. Das Problem: Einige Fans, die ins Stadion könnten, solidarisieren sich mit den Anhängern, denen der Zutritt nicht erlaubt ist. Das führt dazu, dass Fortuna am Donnerstag erst 12.000 Tickets verkauft hatte.

  • Fortunas Trainer Christian Preußer.
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Preußer: „Ich kann nur jeden, der darf, dazu animieren, am Samstag ins Stadion zu kommen. Unterstützt unsere Mannschaft und genießt ein cooles Zweitliga-Spiel. Wir sind bereit für dieses Spiel. Das wollen wir zeigen.“