Fortuna Düsseldorf: Aymen Barkok hat sich verletzt

Konkurrenzkampf im Training: Fortunen rangeln um die Stammplätze

Bei Fortuna gibt es wieder Konkurrenzkampf. Viele Spieler, die zuletzt fehlten, sind zurück. Die Leidensgeschichte von Aymen Barkok geht dagegen weiter.

Die gute Laune lässt sich Aymen Barkok nicht nehmen. Auch am Dienstagmittag tritt er auf dem Weg zu seinem Auto mit einem fröhlichen Lachen aus dem Mannschaftstrakt. Dabei hat er allen Grund für eine schlechte Laune. Erneut kann er seit Wochen wegen einer Verletzung nicht am Training mit der Mannschaft teilnehmen.

„Ich hoffe, dass ich in der nächsten Woche wieder auf dem Trainingsplatz stehen kann“, sagt der 20-Jährige, der aktuell an muskulären Problemen laboriert. Während seine Mannschaftskollegen derzeit auf dem Trainingsplatz arbeiten und um die Stammplätze für das Spiel am Freitagabend beim SV Werder Bremen rangeln, muss sich der gebürtige Frankfurter Tag für Tag im Kraftraum fit halten.

Bereits im vergangenen Sommer während der Saisonvorbereitung hatte er sich bei einem Pressschlag im Training eine Blessur des Innenbandes zugezogen. Er hatte dadurch nicht nur den Saisonstart verpasst, sondern war bis weit in die Hinrunde hinein ausgefallen. Bislang kam er deshalb nicht über zwei Kurzeinsätze in den Partien bei Eintracht Frankfurt (1:7) und gegen den VfL Wolfsburg (0:3) hinaus. Dabei wollte der von Eintracht Frankfurt ausgeliehene Mittelfeldakteur in Düsseldorf zu Spielpraxis kommen. Die Hoffnung liegt nun auf der Rückrunde.

Während Barkok also auch am Dienstag nur die Zuschauerrolle blieb, war der Trainingsplatz der Fortuna gut gefüllt. Der Konkurrenzkampf im Team ist bei der Vorbereitung auf das Werder-Spiel riesengroß. Die zuletzt angeschlagenen Spieler drängen zurück ins Team: Dazu gehört Mittelfeldspieler Marcel Sobottka , der seine Knieverletzung überwunden hat. Auch Innenverteidiger Kaan Ayhan ist nach überstandener Zehenverletzung und auskurierter Erkältung ein Mann für die erste Elf. Für André Hoffmann kommt die Nominierung für den 18er-Kader möglicherweise zwar noch zu früh, doch der Innenverteidiger hat die Folgen seiner Gehirnerschütterung mittlerweile überwunden und bietet sich im Training mit großem Engagement an.

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