Fortuna Düsseldorf: Ausleihe von Dawid Kownacki - VfB pokert mit

VfB Stuttgart verhandelt: Ausleihe von Kownacki an Fortuna droht zu platzen

Der VfB Stuttgart soll mit Sampdoria Genua direkt über eine Ausleihe von Dawid Kownacki verhandelt haben. Fortuna Düsseldorf will ihn ebenfalls holen und führt Gespräche mit dessen Berater. Sollte Stuttgart Ernst machen, sieht es schlecht aus für die Fortuna.

Das Leihgeschäft von Dawid Kownacki zu Fortuna Düsseldorf droht zu platzen. Wie „Sky Italia“ berichtet, hat auch der VfB Stuttgart seine Fühler nach dem polnischen Nationalstürmer ausgestreckt. Nach Informationen unserer Redaktion sind die Schwaben, ohne mit dem Berater und dem Spieler zu sprechen, direkt an Kownackis Verein Sampdoria Genua herangetreten.

Wenn Stuttgart ernst machen sollte, wird es für Fortuna schwierig, finanziell mitzuhalten. Der VfB – direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga - hat in dieser Spielzeit über 35 Millionen Euro in den Kader investiert. Das ist mehr als der vor der Saison angesetzte gesamte Spieleretat bei den Düsseldorfern (etwas über 30 Millionen Euro).

Die Hoffnung für Fortuna, die ein Leihgeschäft mit einer Kaufoption anstrebt, ist der gute Kontakt zu Kownacki und dessen Berater. Der hatte die guten Gespräche mit den F95-Verantwortlichen bestätigt. „Wir befinden uns mit Fortuna Düsseldorf in Verhandlungen. Es geht alles in die richtige Richtung. Fakt ist, dass die Fortuna Dawid verpflichten will und er zur Fortuna möchte. Fortuna ist Dawids Favorit", sagte Marcin Kubacki der Sportzeitschrift „RevierSport“ am Dienstag.

Kownacki gehörte bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland zum polnischen Aufgebot. Der 21-jährige Angreifer kam zu zwei Einsätzen und schied mit der Mannschaft nach der Gruppenphase aus.

Am Montag hatte der gewöhnlich gut informierte italienische Sportjournalist Gianluca Di Marzio in seinem Blog erklärt, dass Fortuna an zwei Stürmern interessiert sei: Kownacki und Facundo Fereyra von Benfica Lissabon. Fortunas Sportvorstand Lutz Pfannenstiel sagte dazu am Rande des Trainingslagers im spanischen Marbella: „Wir sind in Kontakt mit einigen Spielern, aber zu konkreten Namen kann ich mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern.“

Im Sommer 2017 war er für vier Millionen Euro von Lech Posen nach Genua gewechselt und hat dort noch einen Vertrag bis 2022. Das Internet-Portal transfermarkt.de taxiert Kownackis aktuellen Marktwert auf 6,5 Millionen Euro.

Kownacki kam in dieser Spielzeit in der italienischen Serie A bei zwölf Einsätzen auf 150 Spielminuten – ausschließlich als Einwechselspieler. Dabei erzielte er ein Tor und bereitete en weiteres vor. Zudem spielte er bei zwei Pokalpartien von Beginn an und traf einmal. Der Mittelstürmer gilt als moderner, kompletter Neuner, der sowohl am Ball und in der Luft stark ist als auch eine gute Grundschnelligkeit mitbringt.

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