Sobottka fordert von Fortuna „Weniger über Aufstieg reden, einfach guten Fußball spielen“

Osnabrück · Marcel Sobottka ist es leid, ständig über das Saisonziel Aufstieg zu reden. Viel lieber will er, dass Fortuna Konstanz in ihr Spiel bekommt. Was er zu seinem Tor zum 3:0-Erfolg gegen den VfL Osnabrück sagt und wem er den Treffer widmet.

Die wichtigsten Stimmen zum Spiel in Osnabrück
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Foto: dpa/Friso Gentsch

Marcel Sobottka schien selbst etwas überrascht. Nach seinem Tor zum 3:0 beim VfL Osnabrück blickte er jedenfalls ziemlich ungläubig drein. Seine Mitspieler stürmten auf ihn zu und bejubelten ihn geradezu euphorisch für seinen „Geniestreich“. Denn der Ball landete in einer formidablen Flugkurve im Tor der Niedersachsen. „Der Schuss war keinesfalls als Flanke gedacht“, verrät Sobottka. „Dass er schlussendlich so im Tor landet, war natürlich reines Glück.“

Aber es sollte an diesem Tag wohl so kommen. An einem für ihn ganz besonderen Datum. Tochter Ava feiert ihren fünften Geburtstag und bekommt vom Papa deshalb einen besonderen Gruß übermittelt: „Ein bisschen schenke ich das Tor auch ihr. An so einem Tag passt es dann einfach.“

Sobottka hofft, dass nach dem Sieg alle den Ball flach halten. „Ich glaube, wir tun gut daran, jetzt nicht über den Aufstieg zu reden, sondern einfach Fußball zu spielen. Wir müssen unsere Siege einfahren. Dass wir versuchen zu punkten, guten Fußball zu spielen. Was am Ende dabei herumkommt, werden wir dann sehen, wir haben es einfach nicht mehr in der eigenen Hand.“

Fortuna Düsseldorf Einzelkritik: So haben wir die Fortunen beim VfL Osnabrück bewertet
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So haben wir die Fortunen in Osnabrück bewertet

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Die Situation an der Tabellenspitze hat sich nicht gravierend verändert. „Es gibt oben ein paar Mannschaften, die haben einfach mehr Punkte. Wir wollen solange wie möglich oben dabei bleiben. Wir haben die ganze Saison gesagt ,wir wollen aufsteigen, wir wollen aufsteigen’ – ich glaube, wir sollten dass nicht mehr machen, sondern uns ganz auf unsere Leistung konzentrieren.“

Das Heimspiel gegen St. Pauli am Mittwoch (18.30 Uhr) wird zeigen, wie weit das Thema schon wirklich ist. „Wir müssen auch in den entscheidenden Spielen punkten. Wir haben noch gegen kein Top-Team gewonnen. Das ist jetzt auch nicht gerade so prickelnd. Wir tun gut daran, uns auf unsere Leistungen zu konzentrieren“, sagt er. „Wir spielen am Mittwoch gegen die Mannschaft der Stunde, St. Pauli ist die beste Rückrundenmannschaft. Das wird noch einmal ein hartes Brett, danach werden wir weitersehen.“

Alle weiteren Stimmen zum Spiel haben wir in unserer Bilderstrecke zusammengefasst.

(gic)