Fortuna Düsseldorf: Alfredo Morales feiert Comeback im US-Nationalteam

Belohnung für starke Auftritte : Fortunas Morales kehrt ins Nationalteam der USA zurück

Fortunas US-amerikanischer Nationaltorhüter Zack Steffen bekommt Gesellschaft durch einen Klubkameraden. Nationaltrainer Gregg Berhalter nominierte jetzt auch Mittelfeldspieler Alfredo Morales.

Der späte Mittwochnachmittag hielt für Fortuna gleich zwei erfreuliche Nachrichten parat. Wenige Stunden nach der wichtigen Vertragsverlängerung von Abwehrchef Kaan Ayhan veröffentlichte der Fußballverband der USA die Kadernominierung für die im September anstehenden Länderspiele gegen Mexiko und Uruguay – und zwei Fortuna-Profis sind mit von der Partie.

Dass US-Nationaltrainer Gregg Berhalter, selbst 44-maliger Nationalspieler für sein Land, Torhüter Zack Steffen in den Kader berufen würde, ist alles andere als eine Überraschung. Schließlich war der 24-Jährige, den Fortuna für eine Saison von Manchester City ausgeliehen hat, schon im Sommer beim Turnier um den Gold-Cup (den die USA als Zweiter beendeten) Stammkeeper seines Heimatlandes.

Besonderen Grund zum Jubeln hatte dagegen Alfredo Morales. Der 29-jährige Mittelfeldspieler, in Berlin geboren, besitzt sowohl die deutsche als auch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Unter Trainer Jürgen Klinsmann feierte er 2013 auch sein Debüt im US-Trikot. Sein bislang letzter Länderspieleinsatz datiert allerdings vom 22. Mai 2016, als er beim 3:1-Sieg im Freundschaftsspiel gegen Puerto Rico 90 Minuten auf dem Platz stand.

Mehr als drei Jahre später feiert Morales nun sein Comeback – verdiente Belohnung für seine starken Auftritte in der Bundesliga. Im zentralen Mittelfeld Fortunas hat er mit ihnen derzeit sogar Marcel Sobottka verdrängt und zählte selbst bei den schwächeren Auftritten des Teams – im Pokalspiel in Villingen und in der ersten Hälfte gegen Leverkusen – zu den Besten. Für Steffen und Morales steht die erste gemeinsame Aufgabe im Stars-and-Stripes-Dress am 6. September in East Rutherford gegen Mexiko an, vier Tage später geht es in St. Louis gegen Uruguay.

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