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Fortuna Düsseldorf: 0:0 bei Eintracht Braunschweig verhindert den sechsten Sieg in Serie

0:0 beim Aufsteiger : Fortuna beißt sich die Zähne an Braunschweig aus

Die Düsseldorfer hätten mit dem sechsten Zweitligasieg in Folge ihren Vereinsrekord einstellen können. Doch daraus wurde nichts. Beim 0:0 beim Aufsteiger Eintracht Braunschweig schaffte es die Elf von Uwe Rösler nicht, die tief stehende Deckung der Gastgeber zu knacken.

Der sechste Zweitligasieg in Serie ist ausgeblieben: Fortuna Düsseldorf musste sich bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig mit einem 0:0 begnügen. Der Bundesliga-Absteiger bleibt jedoch trotz der leisen Enttäuschung als Tabellenfünfter an der Spitzengruppe dran.

Trainer Uwe Rösler hatte in dieser von vielen Verletzungen und auch Corona-Infektionen geprägten Saison noch nicht oft die Gelegenheit, dieselbe Startelf wie in der vorangegangenen Partie zu nominieren. In Braunschweig wäre es ihm fast gelungen, aber dann musste doch ein Spieler passen: Shinta Appelkamp wegen muskulärer Probleme. Anstelle des Düsseldorfer Eigengewächses schickte der Coach Brandon Borrello ins Rennen.

Eine Bewährungschance für den australischen Nationalspieler, der nach seiner Ausleihe vom Bundesligisten SC Freiburg bisher durchweg enttäuscht hatte. „Aber Brandon haut sich in jedes Training voll rein, bietet sich immer wieder an“, erklärte Rösler. „Er hat es auf jeden Fall verdient, sich wieder im Team zu beweisen.“

Ansonsten standen dieselben zehn Profis auf dem Platz, die beim 2:1 über Paderborn eine Woche zuvor 60 starke Minuten hingelegt und den fünften Sieg in Folge eingeleitet hatten. Und mit diesem Selbstvertrauen übernahmen die Gäste auch gleich die Initiative. Bereits nach acht Minuten hätte Kenan Karaman die Führung herausschießen müssen, als Rouwen Hennings ihm den Ball perfekt mit der Brust in den Lauf legte, er scheitere jedoch an Torhüter Jasmin Fejzic. Es blieb allerdings die einzige ganz klare Chance der ersten Hälfte, die Fortuna zwar klar dominierte, sich dabei aber immer wieder die Zähne am Eintracht-Abwehrriegel ausbiss.

Dieses Muster setzte sich auch nach dem Wechsel fort, wobei das Spiel der favorisierten Gäste unter der schwachen Vorstellung beider offensiven Flügelspieler litt. Weder Borrello noch Kristoffer Peterson brachten Produktives zustande, und so kam Fortuna einfach nicht hinter die extrem tief stehende Defensive der Braunschweiger.

Nach einer Stunde hatte auch Rösler genug von diesem Missstand und wechselte Thomas Pledl und Emmanuel Iyoha für die beiden Außen ein. Iyoha feierte damit seine Saisonpremiere, nachdem er in der Vorbereitung am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt war. Doch an diesem Abend kam die Düsseldorfer Offensive einfach nicht in Schwung. Fortuna spielte sich keine nennenswerten Torchancen mehr heraus und sollte nun verstärkt üben, wie man gegen sehr defensive Gegner erfolgreich agiert.

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