Fortuna Düsseldorf: Dynamo Dresden hat Interesse an "Lumpi" Lambertz

Fortuna Düsseldorf: Dynamo Dresden hat Interesse an "Lumpi" Lambertz

Andreas Lambertz in einem anderen Trikot als dem der Fortuna – das konnte sich viele Jahre lang niemand vorstellen. Seit 2003, als der Mittelfeldspieler von den A-Junioren des VfR Neuss zu den Düsseldorfern wechselte, hat der heute 30-Jährige für keinen anderen Verein gespielt, obwohl es zu seinen besten Zeiten eine Reihe von Angeboten gegeben hat.

Andreas Lambertz in einem anderen Trikot als dem der Fortuna — das konnte sich viele Jahre lang niemand vorstellen. Seit 2003, als der Mittelfeldspieler von den A-Junioren des VfR Neuss zu den Düsseldorfern wechselte, hat der heute 30-Jährige für keinen anderen Verein gespielt, obwohl es zu seinen besten Zeiten eine Reihe von Angeboten gegeben hat.

Vor einigen Tagen hat "Lumpi" bekanntgegeben, dass er eine neue Herausforderung sucht. Vor allem deshalb, weil der langjährige Kapitän bei Fortuna nicht mehr den erforderlichen Rückhalt verspürt. Diese neue Herausforderung könnte nun weiter entfernt liegen, als viele vermuteten: Nach Informationen unserer Redaktion hat Drittligist Dynamo Dresden Lambertz ein Vertragsangebot unterbreitet. Die Sachsen stiegen im Vorjahr aus der Zweiten Liga ab und verfehlten in dieser Saison das erklärte Ziel Wiederaufstieg. Aktuell liegt Dynamo auf Rang zehn der Dritten Liga, 18 Punkte hinter den Aufstiegsplätzen.

Noch ist freilich nicht sicher, ob "Lumpi" dem Werben der Schwarz-Gelben nachgeben wird. Vom Typ her passt er perfekt nach Dresden, da die enthusiastische Fangemeinde Dynamos stets Spieler besonders in ihr Herz schließt, die um jeden Ball und jeden Zentimeter Rasen kämpfen - und das ist bei Lambertz immer garantiert. Es gibt jedoch auch noch andere Interessenten: Unter anderem wird er mit den designierten Zweitliga-Aufsteigern Arminia Bielefeld und MSV Duisburg in Verbindung gebracht.

Beim 0:2 gegen Aalen am Freitag erlebte Lambertz dagegen aufs Neue, dass er bei Fortunas Interimscoach Taskin Aksoy keine guten Karten besitzt. Der wechselte ihn trotz Personalnot erst zur Pause für den verletzten Oliver Fink (Verdacht auf Muskelfaserriss) ein.

(jol/ths)
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