DFB-Kontrollausschuss ermittelt gegen Kerem Demirbay

Fortuna Düsseldorf: DFB-Kontrollausschuss ermittelt gegen Demirbay

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat ein Ermittlungsverfahren gegen Fortunas Kerem Demirbay eingeleitet.

Dem Mittelfeldspieler wird vorgeworfen, sich nach seiner Gelb-Roten Karte in der 85. Minute im Spiel beim FSV Frankfurt (2:1) in unsportlicher Weise gegenüber Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus (Hannover) geäußert zu haben. Dies hat die Unparteiische in einem Sonderbericht festgehalten.

Der Kontrollausschuss hat den Spieler angeschrieben und zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert. Vor seinem Platzverweis hatte Demirbay mit zwei Toren für den Düsseldorfer Auswärtssieg gesorgt.

In der 85. Minute zettelte der bereits verwarnte und mehrfach ermahnte Demirbay nach einem Foul an Sararer eine Rudelbildung an. Ebenso wie Übeltäter Lukas Gugganig sah der Fortune folgerichtig Gelb – und flog entsprechend mit Gelb-Rot vom Platz.

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Nach der Partie hatte sich Demirbay bereits entschuldigt: "Es tut mir auch Leid, dass ich die Frau Schiedsrichterin so emotional angegangen bin und will mich auch bei ihr entschuldigen. Und auch bei der Mannschaft. Es tut mir leid, dass ich sie im Stich gelassen habe", sagte Demirbay.

Am Montagabend schickte der 22-Jährige via Instagram und Twitter eine weitere Entschuldigung hinterher. "Mir tut es extrem leid, was ich zu Frau Steinhaus gesagt habe. Diesen Satz hätte ich niemals sagen dürfen, denn es entspricht auch nicht meinem Frauenbild. Ich bin sehr froh das sie meine Entschuldigung akzeptiert und angenommen hat", schrieb er, ohne näher auf den gefallenen Satz einzugehen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Demirbay beleidigt Schiedsrichterin und sieht Gelb-Rot

(ems/sid)
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