Fortuna: Dauser und Cakir treffen zum 2:1-Sieg

Fortuna: Dauser und Cakir treffen zum 2:1-Sieg

Endlich wieder ein Heimsieg für Fortunas Zweite: Die Regionalliga-Mannschaft von Trainer Goran Vucic setzte sich am Dienstagabend hoch verdient mit 2:1 (1:0) gegen den SV 07 Elversberg durch und feierte auf eigenem Platz den ersten Dreier seit dem 2. Oktober (1:0 gegen Bochum II).

In der Vorwoche hatte die Mannschaft am Flinger Broich gegen Rot-Weiss Essen mit 0:2 verloren. Das 2:1 gegen die Saarländer war nun ein ungemein wichtiger Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt. Die Rot-Weißen verbesserten sich auf Rang neun, haben fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge und können vor dem schweren Samstag-Spiel etwas durchatmen. Dann geht es nämlich gegen den Tabellenzweiten Sportfreunde Lotte und den Ex-Fortunen Oliver Hampel.

Der Erfolg gegen Elversberg war hoch verdient. Fortuna kam zwar nur sehr mühsam ins Spiel und erarbeitete sich die ersten Möglichkeiten erst kurz vor dem Seitenwechsel. Sie diktierte das Geschehen im zweiten Durchgang aber fast nach Belieben.

Fortuna brauchte bis zur 38. Minute, um den ersten Schuss auf den Elversberger Kasten abzufeuern. Stürmer Marcel Gaus scheiterte aber an SV-Keeper Matthias Kuhn. Fünf Minuten später musste er dann aber doch hinter sich greifen: Kevin Dauser traf nach einer starken Vorarbeit von Marco Königs mit einem fulminanten Schuss.

  • Testspielpleite : Fortuna unterliegt dem BVB mit 0:2
  • Lokalsport : Fortuna Millingen ärgert sich über 0:1-Niederlage

Mit Wiederbeginn waren die Gäste zwar optisch leicht überlegen, doch das Fortuna-Tor brachten sie fast nie in Gefahr. Ihr Widerstand brach nach einer Stunde, als Hamza Cakir nach Marcel-Gaus-Flanke zum 2:0 abstaubte.

Der Anschlusstreffer zum 1:2 kam dann kurz vor Schluss wie aus dem Nichts: Der Elversberger Backmann köpfte in der 86. Minute eine Flanke von rechts über den zu weit vor dem Tor stehenden Max Schulze Niehues ins Düsseldorfer Tor. Der Fortuna-Sieg kam nicht mehr in Gefahr. Denn Fortuna stand hinten sehr sicher: Dafür sorgten vor allem die Innenverteidiger der Ersten, Hamza Cakir und Kozo Yuki, an denen kein Vorbeikommen war.