Fortuna: Beste Stimmung bei Fortuna

Fortuna : Beste Stimmung bei Fortuna

Beim Fototermin veräppelte Fortuna-Trainer Norbert Meier eine Fotografin. Auch ansonsten ist dem ganzen Kader deutlich anzumerken, dass die Vorbereitung bisher glänzend läuft.

Fortuna hatte zum Fototermin geladen. Diesmal nicht vors Rathaus, wie im vergangenen Jahr, sondern in den Medienhafen - die Landeshauptstadt bietet ja zum Glück genügend medientaugliche Hintergrundmotive. Und seit der Klub wieder zu den salonfähigen Adressen des deutschen Fußballs gehört, zieht er auch Medien an, die sich in den vergangenen Jahren weniger um ihn gekümmert haben. So wie am Donnerstag, als die Profis für eben jene Fotografen Pappschilder mit ihrem Namen vor der Brust tragen mussten.

Trainer Norbert Meier trug verständlicherweise keines, und deshalb musste er sich die Frage einer Fotografin gefallen lassen: "Wer sind Sie denn?" Meiers Antwort: "Kuno Klötzer." Der war immerhin auch Trainer, sogar bei Fortuna - allerdings vor 45 Jahren. Nicht überliefert ist, ob sich dieser Name nun im Bildtext so manches am Donnerstag angefertigten Fotos wiederfindet.

Diese kleine Episode des Fototermins zeigt, wie gut die Stimmung beim Zweitligisten derzeit ist. Die Vorbereitung ist ja auch nahezu optimal gelaufen. Zwar sind Kai Schwertfeger und Zugang Jules Schwadorf verletzt, doch haben beide ihre Blessuren (Schwertfeger am Knie, Schwadorf am Rücken) bereits aus der vergangenen Saison mitgebracht. "Da muss man Geduld haben", sagt Meier. "Noch können wir nicht sagen, wie lange das dauert." Ansonsten aber sind bis heute alle Spieler gesund durchs Training gekommen, was angesichts des harten Programms keine Selbstverständlichkeit ist.

Auch am Donnerstag machte Meier da keine Ausnahme. Obwohl die Mittagspause durch den Termin im Medienhafen entfiel, bat er seine Schützlinge zweimal auf das Trainingsgelände neben der Arena. Morgens jagte der Coach die Truppe sogar durch ein kräftezehrendes Zirkeltraining, nachmittags folgte dann noch eine Einheit auf der Nebenkampfbahn. Alles, damit die Fitness-Grundlagen für die am 18. Juli mit dem Heimspiel gegen Bochum beginnende Saison gelegt werden.

Zwei Testspiele stehen noch zur Verfügung, um die Startformation für Bochum zu finden. Ohne dem letzten Vorbereitungs-Gegner Turu (Dienstag, 19 Uhr) zu nahe treten zu wollen: Die härteste Standortbestimmung liefert das Match am Samstag gegen PAOK Saloniki. Der griechische Traditionsklub, der auch in Düsseldorf viele Fans hat, belegte in der abgelaufenen Saison der Ersten Liga den vierten Rang und qualifizierte sich damit für die Europa League. Wer in diesem Vergleich besteht, dürfte keine schlechten Karten haben, gegen Bochum nominiert zu werden.

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Der Sommerfahrplan: