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Regionalliga-Aufstieg: Fortuna II drückt dem KFC die Daumen

Regionalliga-Aufstieg : Fortuna II drückt dem KFC die Daumen

Wenn der KFC Uerdingen antritt, um in zwei Spielen gegen Waldhof Mannheim den Aufstieg in die 3. Liga zu bewerkstelligen, drückt auch Fortunas Reserve die Daumen. Für die Regionalliga-Mannschaft geht es um den Klassenerhalt.

Nachdem die Entscheidungen um Auf- und Abstieg in den obersten Fußballligen bereits gefallen sind, stehen sie in den Regionalligen noch aus. Hier streiten sich die Klubs um die letzten drei Plätze in der dritten Liga für die kommende Spielzeit. In drei Duellen mit jeweils Hin- und Rückspiel, in denen auch die Auswärtstorregel gelten wird, treffen die fünf Meister der Regionalligen sowie der Zweite aus dem Südwesten aufeinander.

Auch in Düsseldorf wird man diese Aufstiegsrelegation gespannt verfolgen, denn für die U23 der Fortuna hängt viel vom Ausgang der Paarung KFC Uerdingen gegen Waldhof Mannheim ab. Das Hinspiel steigt am Donnerstagabend ab 19 Uhr in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena, das Rückspiel geht am Sonntag (14 Uhr, Carl-Benz-Stadion) in Mannheim über die Bühne. Sollte sich der Meister aus der Regionalliga West durchsetzen und aufsteigen, wird ein Platz in der Liga wieder frei, da aus der dritten Liga kein Team aus dem Westen absteigt, das in die Regionalliga West eingegliedert werden müsste. Der Profiteur: Fortuna Düsseldorf II. Denn dann würde auch der 15. Platz zum Klassenverbleib reichen, den die "Zwote" in der Endabrechnung der Saison 2017/18 belegt hat.

Eine Oberliga-Mannschaft wäre keine große Hilfe für die Profis

Die Profis in der Bundesliga, die zweite Mannschaft in der Oberliga -diese Konstellation wäre für die Düsseldorfer nicht günstig, besonders wenn es darum geht, talentierten Spielern eine Perspektive zu bieten. Und dass im Falle eines Abstiegs der direkte Wiederaufstieg kein Spaziergang ist, sieht man aktuell am Beispiel Schalke 04. Die U23 der "Knappen" war mit großen Ambitionen in die Oberliga Westfalen gestartet, konnte den eigenen Ansprüchen aber nicht gerecht werden und muss mindestens ein weiteres Jahr Fünftklassigkeit ertragen.

Vom Ausgang der Aufstiegs-Relegation hängen ganz akut auch viele Personalentscheidungen ab. Einige Spieler der Fortuna, die prinzipiell gern weiter in der Landeshauptstadt kicken wollen, müssten die neue Lage erst einmal sondieren. Keine einfache Situation also für Team-Manager Michael Kuhn und den neuen Trainer Nico Michaty, die aber trotzdem schon den ersten Zugang für die kommende Spielzeit im Dress der Rot-Weißen begrüßen können. Nach einem Jahr bei Viktoria Köln kehrt Leander Goralski, der bereits zwischen 2011 und 2017 für die Flingerner die Schuhe schnürte, zur Fortuna zurück. Der 24-jährige gab den Verantwortlichen seine Zusage - unabhängig davon, in welcher Liga die "Zwote" in der kommenden Saison spielt.

(RP)