Die Kontrahenten von Regionalligist Fortuna II auf einen Blick

Fußball-Regionalliga : Das sind die neuen Gegner von Fortuna II

Zwei Absteiger, vier Aufsteiger: Das Team von Trainer Nico Michaty muss sich auf einige anderen Kontrahenten einstellen.

Lange ist’s nicht mehr hin. Nach der Generalprobe gegen den saudi-arabischen Klub Al-Shabab am Montag – die Regionalliga-Fußballer der Fortuna haben mit 3:4 verloren – geht es für die „Zwote“ mit großen Schritten auf das erste Pflichtspiel zu. Am Samstag starten die Flingerner gegen den SV Lippstadt (14 Uhr, Paul-Janes-Stadion) in die Saison. Anlass genug, um einen Blick auf die neuen Kontrahenten zu werfen.

Fortuna Köln Der Drittliga-Absteiger geht mit einer stark verjüngten Truppe an den Start. In Roman Prokoph (33) und Lars Bender (31) sind lediglich zwei Spieler jenseits der 30, das Durchschnittsalter beträgt 23,5 Jahre. Für die Domstädter wird es vermutlich zuvorderst darum gehen, erfolgreich den Neuaufbau zu bewältigen. Um die Meisterschaft spielen aller Wahrscheinlichkeit nach eher andere Klubs.

Sportfreunde Lotte Der zweite Absteiger aus der Dritten Liga stand im Sommer vor einem Scherbenhaufen. Etliche Akteure haben den Verein verlassen, auch die wirtschaftlichen Möglichkeiten sind stark geschrumpft. Das Kommando als Trainer führt seit April übrigens wieder Ismail Atalan, mit dem die Sportfreunde vor zwei Jahren aufgestiegen und im DFB-Pokal-Viertelfinale an Borussia Dortmund gescheitert sind.

TuS Haltern Keine leichte Saison hat der Aufsteiger TuS Haltern vor sich. Finanziell und spielerisch wird der Meister der Oberliga Westfalen an viele Konkurrenten nicht herankommen. Daher ist die Marschroute klar: defensiv sicher stehen, kämpfen bis zum Umfallen und schauen, wie sich die Saison entwickelt.

VfB Homberg Ein atemberaubendes Jahr liegt hinter dem Duisburger Stadtteil-Klub. Mit 83 Punkten machte das Team von Trainer Stefan Janßen den Aufstieg perfekt und erzielte insgesamt 100 Tore. Auch für die Homberger ist die Regionalliga ein großes Abenteuer. Dass es nur um den Klassenerhalt geht, liegt auf der Hand.

FC Schalke 04 II Von den insgesamt vier Aufsteigern sind die Schalker wohl am stärksten einzuschätzen, wenngleich sie in Haji Wright (14 Tore in 22 Spielen) ihren besten Torjäger verloren haben. Nichtsdestotrotz ist der Etat dem Vernehmen nach höher als von so manchem Konkurrenten. Die Gelsenkirchener sind ein Kandidat für die obere Tabellenhälfte, in gewisser Weise jedoch auch eine Wundertüte.

SV Bergisch Gladbach Die Mittelrheinliga-Aufsteiger haben stets einen schweren Stand. Jüngst sind der FC Wegberg-Beeck und der TV Herkenrath sang- und klanglos wieder abgestiegen. Die Bergisch Gladbacher wollen mit dieser unschönen Tradition endlich brechen und einiges besser machen. Zuletzt waren sie vor sechs Jahren viertklassig.

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