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2. Fußball-Bundesliga: Fünf Dinge, die Fortuna Düsseldorf Mut machen können

Vor dem ersten Heimspiel gegen Würzburg : Fünf Dinge, die Fortuna jetzt Mut machen können

Der Auftakt für Fortuna Düsseldorf war ernüchternd. Aber es war eben auch nur der Auftakt. Wir zeigen vor dem ersten Heimspiel gegen die Würzburger Kickers (Samstag, 13 Uhr) die Hoffnungsschimmer auf. Und davon gibt es durchaus einige.

Uwe Rösler sagte direkt nach dem 1:2 beim Hamburger SV einen Satz, der nachhaltig in Erinnerung blieb: „Wir sind keine Maschinen“, betonte Fortunas Trainer. In diesem Satz schwang so einiges mit. Unter anderem eine Rechtfertigung für die wenig inspirierte Darbietung beim HSV. Was der Coach mit seiner Aussage vor allem ausdrücken wollte, war, dass seine Mannschaft Zeit brauchen wird. Zeit, um sich zu finden und sich den Gegebenheiten in der Zweiten Liga anzupassen.

Bei der Aufarbeitung der Niederlage und der Vorbereitung auf die Heimpremiere gegen die Würzburger Kickers (Samstag, 13 Uhr) werden die Düsseldorfer natürlich Finger in Wunden legen, sie werden aber auch hervorheben, auf was sich aufbauen lässt. Notorische Schwarzmaler müssen jetzt ganz tapfer sein. Wir haben ein paar Mutmacher für die kommenden Wochen gefunden:

1. 10.800 Fans Noch ist zwar nicht klar, ob die Hütte – nach den aktuellen Maßstäben – ausverkauft sein wird. Dennoch wird es das Team sicher beflügeln, dass Jubel, Gesänge und Emotionen von den Rängen kommen werden. Danach haben alle Spieler gelechzt. Das wird die Mannschaft nach vorne treiben.

2. Unbekümmertheit von Kelvin Ofori Jean Zimmer hat auf der rechten Seite nicht gerade Werbung für sich gemacht. Auch Brandon Borrello fehlt noch einiges zur Topform. Das wäre womöglich die Chance für Nana Ampomah gewesen, doch der fehlt wegen seiner Gelb-Rot-Sperre. Eine Alternative ist Thomas Pledl. Die andere ist Kelvin Ofori. Das große Talent könnte gegen Würzburg sein Startelf-Debüt in einem Ligaspiel feiern. Der 19-Jährige hat bereits angedeutet, dass er die Eins-gegen-Eins-Duelle sucht und sie auch gewinnen kann. Mit seiner Unbekümmertheit könnte Ofori für neuen Schwung in den Offensivbemühungen sorgen.

3. Qualität des Gegners Beim Hamburger SV zu verlieren, ist sicher keine Schande. Die Hanseaten haben einen der – wenn nicht sogar den – größten Etat der Zweiten Liga. Nun kommt in Würzburg ein Aufsteiger, der seine Heimpremiere mit einem 0:3 gegen Erzgebirge Aue deutlich verhauen hat. Die Kickers sind ganz klar ein kleineres Kaliber.

4. Alternativen im Kader Auf ein paar durchaus neuralgischen Positionen ist Fortuna etwas dünn besetzt – insgesamt kann sich die Tiefe des Kaders aber auch schon jetzt sehen lassen. Uwe Rösler hat auf vielen Positionen mehrere Optionen und ist so in der Lage, sich auf viele Situationen entsprechend einzustellen. Auch gegen Würzburg kann er wieder auf ein bewährtes Gerüst zurückgreifen und dann punktuelle Veränderungen vornehmen. Und je mehr Spielpraxis besonders Kräfte wie Zugang Brandon Borrello bekommen, umso sicherer werden sie.

5. Rouwen Hennings Der Dauerläufer in der Offensive. Er geht mächtig weite Wege. Und er wird für seinen Fleiß auch sicherlich zeitnah belohnt. Besonders auf heimischem Geläuf fühlt er sich wohl – in drei der vergangenen vier Partien in der Düsseldorfer Arena hat er vier Mal getroffen getroffen. Keine ganz so schlechte Bilanz. Hennings ist zudem eine der großen Integrationsfiguren im Team und mit dafür verantwortlich als Teil des Mannschaftsrats für positive Stimmung zu sorgen. Und damit kann er auch andere beflügeln.