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FC Schalke 04: Huub Stevens bietet weiter Unterstützung an

Stevens bietet weiter Unterstützung an : „Schalke kann mich immer anrufen“

Huub Stevens verlässt im Sommer den Aufsichtsrat des FC Schalke 04. Doch auch nach dem angekündigten Rückzug will der 67-Jährige den Bundesligisten weiter unterstützen.

„Schalke kann mich immer anrufen, egal wann. Ich werde bereitstehen, um mit einem Rat zu helfen. Ich will nur eben den ganzen Stress nicht mehr“, sagte der Niederländer bei Sport1. Er könne sich vorstellen, „Spieler zu beobachten, Scouting-Aufgaben zu übernehmen oder einfach nur ein Urteil zu einem Spieler abzugeben.“

An seinem Entschluss, sich im Sommer nach drei Jahren nicht mehr um eine weitere Amtszeit zu bewerben, halte er jedoch fest. Wer ihn dafür kritisiere, habe „nichts verstanden“, sagte Stevens. Er wolle sich mehr seiner Familie widmen, die vielen Aufgaben bei Schalke hätten auf "“Dauer ganz schön geschlaucht“.

Der 67-Jährige hofft, dass der am Montag verpflichtete Ex-Weltmeister Shkodran Mustafi schnell „seinen Rhythmus findet, um wichtig zu sein auf dem Rasen.“ Mustafi habe „Erfahrung, ist ein Leader auf dem Platz“ und könnte so ein wichtiger Spieler im Abstiegskampf werden, sagte Stevens.

Die Gelsenkirchener hatten zum Ende der Transferperiode einen spektakulären Spielertausch abgewickelt. Der türkische Nationalspieler Ozan Kabak wechselt bis zum Saisonende auf Leihbasis zum englischen Meister FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp. Dafür kam Mustafi vom FC Arsenal zum Tabellenletzten.

„Kabak ist natürlich ein Verlust. Ich hoffe, dass Mustafi der gewünschte Ersatz für Kabak sein kann“, sagte Stevens. Der Abgang von Verteidiger Kabak, für den Liverpool eine Kaufoption hat, sei „schade“, aber in der jetzigen Situation könne Schalke sich nichts wünschen. Kabak selbst verabschiedete sich in den sozialen Medien. „Es war ein Platz, den ich für eineinhalb Jahre mein Zuhause nannte. Ich möchte mich bei all meinen Teamkollegen und Trainern, mit denen wir hier zusammen in meiner Zeit gekämpft haben, bedanken“, schrieb der 20-Jährige. Er habe keine Zweifel, dass Schalke „bald das Erfolgsniveau erreichen wird, das dieser Verein verdient.“

Bei bisher nur acht Punkten aus 19 Spielen und einem Abstand zum rettenden Ufer von bereits neun Zählern steht Schalke, das auch Klaas-Jan Huntelaar (Ajax Amsterdam), Sead Kolasinac (FC Arsenal) und William (VfL Wolfsburg) holte, unter großem Druck. Im DFB-Pokal steht am Mittwoch das Gastspiel in Wolfsburg an.

(old/sid)