FC Schalke 04: Alexander Nübel bleibt trotz Roter Karte gegen Borussia Mönchengladbach Nummer eins

Trotz Roter Karte gegen Borussia : Schalke-Coach Tedesco hält an Torwart Nübel fest

Der Torwarttausch beim FC Schalke war nur von kurzer Dauer. In seinem zweiten Spiel als Nummer eins sah Alexander Nübel gegen Borussia Mönchengladbach die Rote Karte. Ein langfristiges Comeback von Ralf Fährmann soll es deshalb aber nicht gegen.

Alexander Nübel war mächtig verärgert. Schnellen Schrittes passierte er die wartenden Journalisten und verweigerte Aussagen zu seinem Platzverweis. Sein Frust kam nicht von ungefähr. Schließlich war die Notbremse gegen Thorgan Hazard in der 59. Minute ein Grund für die 0:2-Niederlage der Schalker gegen Mönchengladbach. Der zur Nummer zwei degradierte und eingewechselte Torwartkollege Ralf Fährmann äußerte Mitgefühl: „Mir tut es leid für Alex. Es ist immer blöd, eine Rote Karte zu bekommen.“

Nur zwei Wochen nach der viel diskutierten Entscheidung von Trainer Domenico Tedesco, den bei Fans und Mitspielern beliebten Kapitän Fährmann durch Nübel zu ersetzen, gab es den nächsten Torwarttausch. Der wird allerdings nur von kurzer Dauer sein. Denn an seiner Entscheidung will Tedesco auch nach dem Platzverweis für Nübel festhalten: „Jetzt wegen einer Roten Karte alles umzuwerfen? Das gehört dazu, das ist ein Reifeprozess für Alex.“

Zumindest in den nächsten Spielen aber kann sich Fährmann wieder empfehlen. Selbst in der Pokalpartie am Mittwoch gegen Düsseldorf ist laut Tedesco sein Einsatz geplant: „Er sollte auch das Pokalspiel bestreiten. Davon wusste Ralf noch nichts, aber das hatten wir im Trainerteam besprochen.“

(lt/dpa)
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