FC Augsburg: Jens Lehmann kommt als Co-Trainer

Rückkehr in die Bundesliga : Augsburg holt Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann als Co-Trainer

Der ehemalige Nationaltorhüter Jens Lehmann kehrt als Co-Trainer in die Bundesliga zurück. Er soll den strauchelnden Trainer Manuel Baum unterstützen.

Der kriselnde Fußball-Bundesligist FC Augsburg hat den ehemaligen Nationaltorhüter Jens Lehmann als Co-Trainer verpflichtet. Dies teilte der Tabellen-15. am Montagnachmittag mit, der 49-jährige Lehmann erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Er soll FCA-Chefcoach Manuel Baum unterstützen und wird an der Seite der weiteren Co-Trainer Tobias Zellner, Michael Wimmer und Jonas Scheuermann arbeiten.

"Der FC Augsburg hat in den letzten Jahren eine großartige Entwicklung genommen, auch wenn es sportlich aktuell nicht ganz nach Wunsch läuft", sagte Lehmann, der am Dienstag vorgestellt wird: "Es ist eine tolle Chance für mich, als Co-Trainer in der Bundesliga zu arbeiten und mitzuhelfen, dass die Spieler als Team ihre bestmöglichen Leistungen auf den Platz bringen können."

Lehmann hatte bereits beim FC Arsenal Erfahrungen als Co-Trainer gesammelt, in der Saison 2017/2018 arbeitete er im Trainerstab von Arsenal-Teammanager Arsene Wenger.

Der nach der Winterpause noch nicht beim Klub aufgetauchte Stürmer Caiuby ist indes wieder in Deutschland. Das bestätigte der Berater des Brasilianers der Bild. Außerdem soll Caiuby am Wochenende in einer Disco gesichtet worden sein.

Caiuby hatte zuletzt über einen Abschied aus der Bundesliga und eine Rückkehr nach Brasilien gesprochen. "In Deutschland zu bleiben, ist nicht gerade die Option, die mir zusagt", sagte der 30-Jährige dem brasilianischen Internetportal UOL Esporte. Augsburg-Manager Stefan Reuter betonte, er würde zunächst gerne "intern" mit Caiuby sprechen.

Innenverteidiger Martin Hinteregger hatte nach dem 0:1 im Ligaspiel bei Borussia Mönchengladbach am Samstag mit seiner Kritik an Trainer Manuel Baum ("Ich kann nichts Positives über ihn sagen und werde auch nichts Negatives sagen") ebenfalls für Aufsehen gesorgt. Reuter kündigte Gespräche mit dem Österreicher an: "Diese Aussagen gehen nicht. Das werden wir zunächst intern besprechen."

(sef/sid)
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