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Europa League: VfL Wolfsburg stürmt gegen Malmö ins Achtelfinale

3:0 im Hexenkessel von Malmö : Wolfsburg stürmt ins Achtelfinale

Der VfL Wolfsburg ist im Hexenkessel von Malmö cool geblieben und setzt seine Europa-Tournee fort. Nun dürfen sich die Fans auf einen Termin am Freitag freuen.

Dank Josip Brekalo, Yannick Gerhardt und Joao Victor gewann der Fußball-Bundesligist auch sein Zwischenrunden-Rückspiel bei Malmö FF mit 3:0 (1:0) und ist damit ganz souverän ins Achtelfinale der Europa League eingezogen.

Brekalo (42.) stellte mit seinem sehenswerten Treffer von der Strafraumgrenze kurz vor der Halbzeit die Weichen auf Weiterkommen, Gerhardt (65.) und Joao Victor (69.) machten dann endgültig alles klar. Schon weit vor dem Ende der Partie sangen die mitgereisten Wolfsburg-Fans: "Oh, wie ist das schön!"

Gegen wen die Wölfe nun um den Einzug ins Viertelfinale spielen, entscheidet sich bei der Auslosung am Freitag in Nyon. Das Hinspiel vor einer Woche hatte der Werksklub 2:1 gewonnen.

Wolfsburg ließ sich in Malmö auch von den lautstarken Fans der Hausherren in der engen Arena nicht beeindrucken und setzte seinen Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fort. Das Team von Oliver Glasner agierte konzentriert, reif - und feierte verdient den vierten Sieg in Serie. Malmö war allerdings auch erneut anzumerken, dass die schwedische Liga erst im April beginnt. Die Wolfsburger stehen dennoch völlig zurecht wie bei ihren letzten drei Europapokal-Teilnahmen wieder in der Runde der letzten 16.

"Wir werden unseren Mann stehen", hatte Glasner, der unter anderem verletzungsbedingt auf Kapitän Josuha Guilavogui und Jerome Roussillon sowie auf den gesperrten Kevin Mbabu verzichten und deswegen seine Abwehr umbauen musste, vor der Partie angekündigt. Und sein Team kontrollierte die Partie dann auch von Beginn an.

Wolfsburg präsentierte sich gut organisiert und ließ Malmö, das nach der Hinspiel-Pleite nach vorne spielen musste, kommen. Nach Ballgewinnen versuchten die Gäste dann über die Außen Brekalo und Admir Mehmedi Gefahr aufzubauen, ohne dabei aber zu großes Risiko zu gehen.

Weil Wolfsburg nicht so richtig wollte und Malmö nicht so richtig konnte, blieben echte Torchancen erst einmal aus. Doch dann nutzte Brekalo die erste echte Möglichkeit geschickt aus, der Kroate zirkelte den Ball unhaltbar ins rechte Eck. Nach einigen bangen Sekunden und der Überprüfung durch den Videoassistenten wegen einer vermeintlichen Abseitsposition konnte der Kroate dann über sein drittes Tor in den letzten drei Spielen jubeln.

Kurz nach der Pause hatte schon Xaver Schlager (50.) die große Chance, das Spiel zu entscheiden. Doch der Österreicher traf aus wenigen Metern das Tor nicht. Auch Maximilian Arnold (61.) zielte knapp daneben. Kurz danach machte es Gerhardt dann besser und schob mit links und viel Übersicht ein, ehe auch noch Joao Victor traf.

(eh/sid)