Europa League: Atletico Madrid zieht gegen den FC Arsenal ins Finale ein

Europa League: Bitterer Abgang für Wenger – Atletico zieht ins Finale ein

Teammanager Arsene Wenger bleibt zum Abschied beim FC Arsenal ein internationaler Titel verwehrt. Der Traum des 68-jährigen Franzosen von seinem ersten Triumph im Europacup zerplatzte beim 0:1 (0:1) im Halbfinal-Rückspiel der Europa League bei Atletico Madrid wie eine Seifenblase.

Die Spanier zogen dagegen ins Finale am 16. Mai in Lyon ein und dürfen von ihrem dritten Titel in der Europa League nach 2010 und 2012 träumen. Diego Costa (45.+2) erzielte den goldenen Treffer für den zehnmaligen spanischen Champion, der eine Woche zuvor im Hinspiel in London ein 1:1 erzielt hatte.

Im 250. Europapokalspiel für Wenger, der sich am Saisonende nach 22 Jahren beim AFC verabschiedet, setzten die Gäste aus England zwangsläufig von Beginn an auf die Karte bedingungslose Offensive. Aber das Team um die beiden Weltmeister Mesut Özil und Shkodran Mustafi konnte sich vor dem Tor der Madrilenen nicht entscheidend in Szene setzen.

Weder der französische Nationalspieler Alexandre Lacazette, der Arsenal im Hinspiel in Führung geschossen hatte, noch Danny Welbeck oder Özil fanden ein geeignetes Mittel gegen das Abwehrbollwerk der Spanier.

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Die Gastgeber, deren Trainer Diego Simeone wegen einer Innenraumsperre das Geschehen von der Tribüne verfolgen musste, verlegten sich im eigenen Stadion auf Konter. Vor allem Torjäger Antoine Griezmann, der vor einer Woche in London den Ausgleich erzielt hatte, und Diego Costa, waren permanente Gefahrenherde vor dem Arsenal-Tor.

Nach dem Treffer von Diego Costa musste Arsenal nach der Pause weiter seine Deckung entblößen, was Atletico in die Karten spielte. Bei den wenigen Möglichkeiten der Gäste war der erneut starke Madrider Torwart Jan Oblak zur Stelle.

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