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Hakan Calhanoglu bestätigt Wechsel von AC Mailand zu Inter Mailand

Möglicher Ersatz für Eriksen : „Werde zu Inter gehen“ - Calhanoglu bestätigt Wechsel

Inter Mailand hat schnell einen Ersatz für Christian Eriksen gefunden, der nach seinem Zusammenbruch und seiner Operation am Herzen erst einmal ausfallen wird. Sein Nachfolger wird ein ehemaliger Bundesliga-Spieler.

Der italienische Meister Inter Mailand wird als vorläufigen Ersatz für den dänischen Spielmacher Christian Eriksen den früheren Bundesliga-Profi Hakan Calhanoglu verpflichten. Der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler bestätigte im türkischen TV-Sender TRT Spor vorherige Medienberichte über seinen ablösefreien Transfer.

„Ich habe eine Einigung mit Inter erzielt. Ich werde zu Inter gehen“, sagte Calhanoglu und kündigte seine Unterschrift unter seinen neuen Vertrag bei Inter nach Abschluss des obligatorischen Medizinchecks für Dienstag an. Pikant daran: Der türkische Nationalspieler Calhanoglu spielte zuletzt vier Jahre für Inters Lokalrivalen AC Mailand, sein Vertrag dort läuft am Ende dieses Monats aus.

Calhanoglu wurde in Mannheim geboren und spielte in der Fußball-Bundesliga für den Hamburger SV und Bayer Leverkusen. Die Europameisterschaft war eine Enttäuschung für ihn. Mit der türkischen Nationalmannschaft schied er am Sonntagabend nach der dritten Niederlage im dritten Vorrunden-Spiel gegen die Schweiz aus.

Calhanoglu könnte bei Inter in die Rolle des Dänen Christian Eriksen schlüpfen. Im zentralen Mittelfeld kann der Spielmacher die gleiche Position spielen wie der 29 Jahre alte Däne, der während des ersten EM-Spiels der dänischen Mannschaft einen Herzstillstand erlitt und auf dem Spielfeld wiederbelebt werden musste.

Kostenpflichtiger Inhalt Der Däne bekam mittlerweile einen ICD-Defibrillator eingesetzt und durfte das Krankenhaus in Kopenhagen verlassen. Laut Statuten dürfte Eriksen in der italienischen Liga nicht mit einem solchen ICD-Gerät zum Einsatz kommen. Ob er dies aber dauerhaft im Körper behalten muss und wann er überhaupt wieder fähig und bereit für den Leistungssport ist, lässt sich aktuell noch nicht seriös einschätzen.

(dör/dpa)