Spielplan, Stadien, Tickets Das müssen Sie zur Fußball-EM 2024 in Deutschland wissen

Service | Frankfurt · Deutschland ist vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft. 51 Partien finden in diesem Zeitraum statt. Gruppen, Spielorte, Quartiere und der Zeitplan stehen fest. Alle Infos zu dem Turnier.

Fußball-EM 2024 in Deutschland: Spielplan – Termine, Gruppen, Uhrzeiten & Orte
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Das ist der Spielplan der EM 2024 in Deutschland

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Foto: dpa/Arne Dedert

Die Fußball-Europameisterschaft 2024 findet in Deutschland statt. Gespielt wird in zehn Stadien, vier davon befinden sich in Nordrhein-Westfalen. Auch Düsseldorf gehört zu den Gastgeberstädten. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Heim-Turnier.

Das ist der Spielplan der Fußball-EM 2024

Gruppenphase
Freitag, 14. Juni
Gruppe A: Deutschland – Schottland 5:1 (3:0)

Samstag, 15. Juni
Gruppe A: Ungarn – Schweiz 1:3 (0:2)
Gruppe B: Spanien – Kroatien 3:0 (3:0)
Gruppe B: Italien – Albanien 2:1 (2:1)

Sonntag, 16. Juni
Gruppe D: Polen – Niederlande 1:2 (1:1)
Gruppe C: Slowenien – Dänemark 1:1 (0:1)
Gruppe C: Serbien – England 0:1 (0:1)

Montag, 17. Juni
Gruppe E: Rumänien – Ukraine 3:0 (1:0)
Gruppe E: Belgien – Slowakei 0:1 (0:1)
Gruppe D: Österreich – Frankreich 0:1 (0:1)

Dienstag, 18. Juni
Gruppe F: Türkei – Georgien 3:1 (1:1)
Gruppe F: Portugal – Tschechien 2:1 (0:0)

Mittwoch, 19. Juni
Gruppe B: Kroatien – Albanien 2:2 (0:1)
Gruppe A: Deutschland – Ungarn 2:0 (1:0)
Gruppe A: Schottland – Schweiz 1:1 (1:1)

Donnerstag, 20. Juni
Gruppe C: Slowenien – Serbien 1:1 (0:0)
Gruppe C: Dänemark – England 1:1 (1:1)
Gruppe B: Spanien – Italien 1:0 (0:0)

Freitag, 21. Juni
Gruppe E: Slowakei – Ukraine 1:2 (1:0)
Gruppe D: Polen – Österreich 1:3 (1:1)
Gruppe D: Niederlande – Frankreich 0:0

Samstag, 22. Juni
Gruppe F: Georgien – Tschechien 1:1 (1:0)
Gruppe F: Türkei – Portugal 0:3 (0:2)
Gruppe E: Belgien – Rumänien 2:0 (1:0)

Sonntag, 23. Juni
Gruppe A: Schweiz – Deutschland 1:1 (1:0)
Gruppe A: Schottland – Ungarn 0:1 (0:0)

Montag, 24. Juni
Gruppe B: Kroatien – Italien 1:1 (0:0)
Gruppe B: Albanien – Spanien 0:1 (0:1)

Dienstag, 25. Juni
Gruppe D: Niederlande – Österreich 2:3 (0:1)
Gruppe D: Frankreich – Polen 1:1 (0:0)
Gruppe C: England – Slowenien 0:0
Gruppe C: Dänemark – Serbien 0:0

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Mittwoch, 26. Juni
Gruppe E: Slowakei – Rumänien 1:1 (1:1)
Gruppe E: Ukraine – Belgien 0:0
Gruppe F: Tschechien – Türkei 1:2 (0:0)
Gruppe F: Georgien – Portugal 2:0 (1:0)

Achtelfinale
Samstag, 29. Juni
Schweiz - Italien 2:0 (1:0)
Deutschland - Dänemark 2:0 (0:0)

Sonntag, 30. Juni
England - Slowakei 2:1 (1:1, 0:1) n.V.
Spanien - Georgien 4:1 (1:1)

Montag, 1. Juli
Frankreich - Belgien 1:0 (0:0)
Portugal - Slowenien 0:0 n.V., 3:0 i.E.

Dienstag, 2. Juli
Rumänien - Niederlande 0:3 (0:1)
Österreich - Türkei 1:2 (0:1)

Viertelfinale
Freitag, 5. Juli
Spanien - Deutschland 2:1 (1:1, 0:0) n.V.
Portugal - Frankreich 0:0 n.V., 3:5 i.E.

Samstag, 6. Juli
England - Schweiz 1:1 n.V., 5:3 i.E.
Niederlande - Türkei 2:1 (0:1)

Halbfinale
Dienstag, 9. Juli
Spanien - Frankreich 2:1 (2:1)

Mittwoch, 10. Juli
Niederlande - England 1:2 (1:1)

Finale
Sonntag, 14. Juli
Spanien - England (Berlin, 21 Uhr)

Wie viele Teams ziehen in die K.o.-Phase der EM 2024 ein?

Insgesamt 24 Mannschaften werden in der Vorrunde der EM dabei sein. Sie werden auf sechs Gruppen verteilt. Die zwei Besten jeder Gruppe und die vier besten Gruppendritten – also insgesamt 16 Teams – ziehen ins Achtelfinale ein. Von da an geht es im K.o.-System bis zum Endspiel weiter.

Wann und wo findet die EM 2024 statt?

Das Turnier ist mit dem Eröffnungsspiel am 14. Juni 2024 in München gestartet und endet mit dem Finale am 14. Juli 2024 in Berlin. Die insgesamt 51 Partien werden in zehn verschiedenen Städten ausgespielt. Weitere Austragungsorte neben München und Berlin sind Dortmund, Hamburg, Gelsenkirchen, Köln, Düsseldorf, Leipzig, Frankfurt und Stuttgart. In Berlin, München und Dortmund finden je sechs, in allen anderen Stadien vier oder fünf Spiele statt. Die deutsche Mannschaft spielt nach dem Eröffnungsspiel in München am Freitag, 14. Juni, während der Gruppenphase in Stuttgart am Mittwoch, 19. Juni und Frankfurt am Main am Sonntag, 23. Juni.

Was hat die Gruppenauslosung zur EM 2024 ergeben?

Die Auslosung für die Fußball-Europameisterschaft 2024 fand am 2. Dezember in Hamburg statt. Deutschland bekommt es in der Gruppe A mit Ungarn, Schottland und der Schweiz zu tun.

Die Gruppen zur EM 2024 in der Übersicht
Gruppe A: Deutschland, Ungarn, Schottland, Schweiz
Gruppe B: Spanien, Albanien, Kroatien, Italien, Serbien
Gruppe C: England, Dänemark, Slowenien, Serbien
Gruppe D: Frankreich, Österreich, Niederlande, Polen
Gruppe E: Belgien, Rumänien, Slowakei, Ukraine
Gruppe F: Portugal, Türkei, Tschechien, Georgien

In welchen Stadien werden die Spiele der Fußball-EM 2024 ausgetragen?

Zehn Fußball-Stadien wurden von den Organisatoren für die EM ausgewählt. Neun davon waren bereits bei der WM 2006 als Spielorte dabei. Die Fußball-Arena in Düsseldorf gehörte beim Sommermärchen 2006 noch nicht zu den Gastgeberstädten, erhielt für die EM nun aber den Vorzug vor zum Beispiel Mönchengladbach. Die meisten Zuschauer werden im Berliner Olympiastadion zu gelassen. Eine Übersicht über die Spielorte:

Berlin Olympiastadion, Kapazität: 70.000 Zuschauer
Köln Stadion, Kapazität: 47.000 Zuschauer
Dortmund Stadion, Kapazität: 66.000 Zuschauer
Düsseldorf Arena, Kapazität: 47.000 Zuschauer
Frankfurt: Arena, Kapazität: 48.000 Zuschauer
Gelsenkirchen Arena Auf Schalke, Kapazität: 50.000 Zuschauer
Hamburg Volksparkstadion, Kapazität: 50.000 Zuschauer
Leipzig Stadion, Kapazität: 42.000 Zuschauer
München Arena, Kapazität: 67.000 Zuschauer
Stuttgart Arena, Kapazität: 54.000 Zuschauer

Fußball-EM 2024 in Deutschland: die Stadien und Spielorte
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EM 2024 - Stadien und Spielorte in Deutschland

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Foto: dpa/Alexander Hassenstein

Wer überträgt die Spiele der EM 2024 im TV und Stream?

Die Übertragungsrechte zur EM hat sich MagentaTV gesichert und wird alle 64 Partien im zahlungspflichtigen Stream zeigen. Der Anbieter hat aber eine Kooperation mit RTL geschlossen und Sub-Lizenzen an die öffentlich-rechtlichen Sender vergeben, sodass das Turnier auf vier verschiedenen Kanälen gezeigt wird. Die EM-Spiele der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Finale werden in jedem Fall bei ARD und ZDF zu sehen sein.

Das Eröffnungsspiel der DFB-Elf gegen Schottland überträgt am 14. Juni das ZDF. Die Ex-Nationalspieler Christoph Kramer und Per Mertesacker werden die Partie als Experten begleiten. Die anderen beiden Gruppenspiele der deutschen Mannschaft gegen Ungarn (19. Juni) und die Schweiz (23. Juni) wird die ARD zeigen. Das Finale der EM wird ebenfalls in der ARD zu sehen sein.

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Foto: dpa/Alastair Grant

Wer sind die Titel-Favoriten?

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Foto: AFP/JOHN MACDOUGALL

England und Frankreich gelten aktuell als Topfavoriten auf den EM-Titel. Das englische Team mit Bayern-Stürmer Harry Kane und Mittelfeldstar Jude Bellingham von Real Madrid setzte sich in der Qualifikation souverän als Gruppensieger ohne Niederlage durch - unter anderem gegen Italien. Frankreich um Kylian Mbappé zeigte zuletzt bei fast allen großen Turnieren bis ins Finale seine Klasse. 2016 unterlagen Les Bleus daheim Portugal im EM-Endspiel, 2018 wurde Frankreich Weltmeister und 2022 unterlag man im WM-Finale Argentinien. Auf Rang drei der EM-Favoritenliste liegt bei vielen Buchmachern schon Gastgeber Deutschland - noch vor Spanien. Zuletzt spielte die DFB-Elf allerdings alles andere als europameisterlich.

Gibt es während der EM Fanmeilen oder Public-Viewing-Veranstaltungen?

Ja. Beim WM-Sommermärchen 2006 gingen Bilder von feiernden Fans beim Public Viewing und auf den Fanmeilen um die Welt - so soll es auch diesmal sein. In den zehn Austragungsorten gibt es offizielle Fanzonen der UEFA, in denen die Spiele auf Großbildschirmen gezeigt werden. Daneben wird es zahlreiche weitere Möglichkeiten geben, die Spiele in großer Runde zu verfolgen. Unter bestimmten Voraussetzungen brauchen Veranstalter zum Ausrichten von Public Viewings eine Lizenz der UEFA.

Welche Prominenten werben als EM-Botschafterinnen und -Botschafter für das Turnier?

Jeder Spielort hat für die EM eigene bekannte Persönlichkeiten, die Werbung für die Spiele machen. In Berlin ist es der Hertha-Spieler Kevin-Prince Boateng, der auch Berliner ist.

Torwart-Legende Toni Schumacher ist EM-Botschafter für Köln, genauso wie der frühere BVB-Keeper Roman Weidenfeller. Aber auch Annike Krahn macht Werbung für Dortmund als EM-Stadt. In Düsseldorf sind Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, die Tischtennisspielerin Sandra Mikolaschek sowie Hockey-Spielerin Selin Oruz Botschafterinnen für das Fußball-Turnier. Schalke-Ikone Gerald Asamoah übernimmt diese Funktion in Gelsenkirchen. Alex Meier und Deborah Levi sind die EM-Botschafter in Frankfurt, während Hamburg auf das Gesicht des Footballs in Deutschland setzt: Patrick Esume.

In Leipzig wirbt mit Anja Mittag eine ehemalige Nationalspielerin für das Turnier. Außerdem setzt die Stadt auf eine lokale Größe: Professor Dr. Jörg Junhold ist Direktor des bekannten Leipziger Zoos. Zudem ist Regisseur Jürgen Zielinski für Leipzig EM-Botschafter. Schiedsrichter Felix Brych macht für München Werbung. Stuttgart setzt auf die VfB-Größe und Ex-Nationalspieler Cacau, Parasportler Niko Kappel und Turnerin Eli Seitz.

Wie kommt man an Tickets für die EM 2024?

Insgesamt waren für die 51 Spiele rund 2,8 Millionen Eintrittskarten verfügbar. Am 13. März wurde eine Wiederverkaufsplattform durch die Uefa eröffnet, auf der ungewollte Karten weiterverkauft werden konnten. Auch dort waren die Tickets allerdings nach kürzester Zeit ausverkauft. Während des Turniers soll es noch einen Last-Minute-Verkauf geben.

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Foto: dpa/Christian Charisius

Wie teuer sind die Tickets für die Fußball-EM 2024?

Die günstigsten Tickets kosten 30 Euro. Für die Gruppenphase wurden insgesamt 270.000 Eintrittskarten zu diesem Preis in der Kategorie „Fans First“ verkauft. Platziert werden die Stadionbesucher in den zehn Ausrichterstädten jeweils hinter den Toren. Ausnahme ist das Eröffnungsspiel für 50 Euro in dieser Kategorie. Ab dem Achtelfinale wird es in allen vier Kategorien teurer. In der teuersten kostet ein normales Gruppenspielticket mindestens 200 Euro, im Finale 1000 Euro. Buchbar sind zudem teurere Premium-Optionen für zentralere Plätze.

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Die Preise sind im Turnierverlauf gestaffelt. Als Beispiel: In der zweitteuersten Kategorie kostet eine Karte für das Achtelfinale 175 Euro, in der günstigeren Kategorie ein Ticket für das Viertelfinale 100 Euro. Wie üblich werden auch deutlich teurere Hospitality-Pakete angeboten, die bereits erhältlich sind. Rollstuhlplätze werden ab 30 Euro angeboten, die Begleitperson kommt kostenlos mit.

Wer singt den offiziellen EM-Song?

Das Lied „Fire“ ist der offizieller EM-Song. Gesungen wird er von der deutschen Sängerin Leony und der Band OneRepublic aus Amerika. Für sie sei es eine Riesensache gewesen, sagte Leony. Doch im Netz stieß die Sängerin zunächst auch auf Hasskommentare. Denn das Lied ist auf Englisch statt auf Deutsch, das lehnten manche Fans ab. Dieses Verhaltet findet Leony schade. „Ich verstehe nicht, wie man so viel Hass auf einen Song und auf mich haben kann“, sagte sie.

Darüber hinaus wird es noch weitere Lieder geben, die für die EM veröffentlich werden. So steuert zum Beispiel Mark Forster den Song für die ARD bei. Der fußballbegeisterte Musiker liefert mit „Wenn Du Mich Rufst“ den ARD-Song zur EM, der die Übertragungen im Ersten begleitet. Im Refrain heißt es „Ich bin immer für dich da, wenn du mich rufst, solange wir zusammen sind, wird alles gut.“ Das transportiert genau das Gefühl, das den EM-Sommer ausmacht: Gemeinsam eine unvergessliche Zeit habe

Wo übernachten die Nationalteams in Deutschland?

Für die Zeit vor und während der EM wird sich das DFB-Team erneut im „Home Ground“ von Adidas in Herzogenaurach (Bayern) aufhalten. Auch der erste Gruppengegner Schottland residiert in Bayern und schlägt sein Quartiert im „Tannenhof Sport & Spa“ in Weiler bei Lindau auf. Einige Nationalteams führt es aber auch nach Nordrhein-Westfalen

Was macht das deutsche Team bis zur Heim-EM?

Mitte Mai, kurz vor dem Bundesliga-Finale am 18. Mai, hat DFB-Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen Turnierkader benennen, endgültig bei der Uefa melden muss der Bundestrainer seine 23 EM-Akteure bis zum 7. Juni um 24 Uhr. Das Trainingslager vor der Heim-EM steigt vom 26. bis 30. Mai 2024 in Blankenhain (Thüringen). Vor dem Turnier wird es noch zwei Testspiele gegen die Ukraine (3. Juni/20.45 Uhr in Nürnberg) und gegen Griechenland (7. Juni/20.45 Uhr in Mönchengladbach) geben.

(dpa/rent/old/seka)