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EM 2024: NRW-Städte werben mit Sehenswürdigkeiten auf Logo

Düsseldorf, Köln, Gelsenkirchen und Dortmund : NRW-Städte werben mit Sehenswürdigkeiten auf EM-Logo

Rheinturm, Dom und Theater ragen neben dem EM-Pokal in die Höhe: Mit farbenfrohen Sehenswürdigkeiten werben die Spielorte in Nordrhein-Westfalen in ihren Logos für die EM 2024.

Im Mittelpunkt aller Logos steht der Pokal der EM, umringt von bunten Farben. Daneben sind die Sehenswürdigkeiten der Städte abgebildet. Für Köln strahlt der Dom in roten und weißen Farben, Gelsenkirchen entschied sich für das Musiktheater im Revier als Erkennungszeichen der Stadt. Dortmund wirbt mit dem U-Turm für die Europameisterschaft. Und in Düsseldorf ragen gleich drei Sehenswürdigkeiten neben dem Pokal in die Höhe - der Schlossturm, der Rheinturm und die Rheinkniebrücke.

Bereits am Dienstagabend war das Turnierlogo im Berliner Olympiastadion vorgestellt worden. Die Grundfarben des Motives sind nach Angaben der Uefa den Landesflaggen der 55 Mitgliedsverbände entlehnt. Der Entwurf soll für die Vielfalt des Fußballs in Europa stehen. Die 17. Fußball-EM soll im Sommer 2024 mit 24 teilnehmenden Nationen in zehn deutschen Städten ausgetragen werden - darunter Düsseldorf, Köln, Dortmund und Gelsenkirchen. Stattfinden soll das Turnier von 14. Juni bis 14. Juli mit 51 Partien.

„Es soll ein Fest für alle sein“, sagte Organisationschef Philipp Lahm: „Wir wollen, dass die Leute wieder zusammenkommen und gemeinsam ein Fest feiern, egal wie alt sie sind, egal woher sie kommen.“ Passend dazu steht das Motto „United by Football. Vereint im Herzen Europas“.

Lahm hofft, dass 2024 die Corona-Pandemie weitgehend überwunden ist und das Turnier „wieder ein Ereignis wird, bei dem die Leute zusammenkommen, sich treffen, gemeinsam feiern und gemeinsam trauern“. Diese Gemeinschaftserlebnisse brauche das Land, versicherte der einstige Profi des FC Bayern München. „Ich habe die WM 2006 als Spieler erlebt. Ich denke immer gerne daran zurück“, sagte Lahm, der das Turnier mit einen Traumtor gegen Costa Rica eröffnet hatte.

Bis zum Anpfiff wartet jedoch noch viel Arbeit auf die Organisatoren. „Drei Jahre - das hört sich lange an, ist aber gar nicht mehr so lange“, sagte Lahm. In den nächsten Wochen wird eine Delegation um den 37-Jährigen jeden Spielort über mehrere Tage begutachten, „um auch die Stadien kennenzulernen“, sagte Lahm.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das sind die Logos der zehn Gastgeber-Städte

(dpa/old)